Logo GenDocs.ru

Поиск по сайту:  


Загрузка...

Deutsche Bräuche - файл 1.doc


Deutsche Bräuche
скачать (281 kb.)

Доступные файлы (1):

1.doc281kb.21.11.2011 12:14скачать

содержание
Загрузка...

1.doc

Реклама MarketGid:
Загрузка...

Deutsche Bräuche: Karneval


In Deutschland gibt es viele verschiedene Bräuche und Feste. Die größten und wichtigsten Feste sind Weihnachten und Ostern. Darüber haben wir schon geschrieben. Heute kommt ein anderes Fest an die Reihe. Es ist kein religiöses Fest. Das Fest heißt Karneval.

Ein alter Brauch


Karneval wird nicht überall in Deutschland gefeiert. Besonders viele Menschen feiern es im Rheinland. Gut bekannt sind die Feiern in den Städten Köln, Düsseldorf und Mainz. Aber auch in anderen Teilen Deutschlands feiert man dieses Fest. Nur gibt man dort dem Fest einen anderen Namen. Dort heißt es "Fastnacht" oder "Fasching".

Der Brauch, Karneval oder Fastnacht zu feiern ist sehr alt. Schon im 13. Jahrhundert gab es Karnevalsumzüge, und ein Karnevalskönig wurde gewählt. Karneval ist eine Zeit, um einmal richtig lustig zu sein. Man verkleidet sich und zieht bunte Kleider oder Masken an. Dann geht man zu Karnevalsfeiern oder auf Karnevalsumzüge mit großen bunt geschmückten Wagen.
^

Den Winter vertreiben


In Süddeutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich, heißt der Karneval "Fas(t)nacht". Oft sieht man in der Fastnachtszeit Menschen mit Masken durch die Straßen ziehen. Diese Masken sollen Angst machen. Auch Hexen mit ihren Besen kann man sehen. Manche der Gestalten tragen auch Glocken oder Peitschen, mit denen sie viel Lärm machen.

Dieser Brauch ist schon sehr alt. Früher wollte man damit den Winter vertreiben. Die bösen Geister, die Wachstum und Ernte bedrohen, sollten verscheucht werden. Und die guten Geister, die den Frühling bringen, sollten geweckt werden. Heute glauben nicht mehr viele Menschen daran. Aber es ist ein alter Brauch, und den Menschen macht es Spaß, dabei mitzumachen.
^

Feste und Festzüge


Im Rheinland wird der Karneval anders gefeiert. Vieles erinnert dort an die Zeit von 1823. Der Krieg gegen die Franzosen war gerade vorbei, und in Köln fand wieder der erste Karnevalsumzug statt. So haben auch heute noch viele Menschen die Kleider an, die man damals getragen hat. Soldatenkleider und schöne Kostüme. Schon am 11.11. beginnt die Zeit des Karnevals mit lustigen Festen in großen Häusern, sogenannte "Sitzungen". Richtig gefeiert wird dann im Frühling. Fast eine Woche lang sieht man verkleidete Menschen auf der Straße oder bei Festen. Höhepunkt ist ein langer Zug mit vielen bunten Wagen und verkleideten Menschen am Rosenmontag. Viele Stunden lang gehen die Festzüge durch die Stadt, und viele Menschen stehen an den Straßen und schauen zu. Die Schulen und die meisten Geschäfte sind an diesem Tag geschlossen.
^

Am Aschermittwoch ist alles vorbei


Zwei Tage später ist dann alles vorbei. Am sogenannten "Aschermittwoch" endet der Karneval. Jetzt beginnt die 40tägige Fastenzeit als Vorbereitung auf das Osterfest. Heute gibt es aber nur noch wenige Menschen, die während dieser Zeit auf bestimmte Nahrungs- und Genußmittel verzichten. Früher ließ sich diese Zeit aber besser ertragen, wenn man vorher ausgiebig gefeiert und gegessen hatte.

^

Karneval: Eine närrische Zeit


Im Frühling feiert man in manchen Gegenden Deutschlands Karneval. Es ist ein altes Brauchtumsfest, aber nicht zu verwechseln mit der Fas(t)nacht. In diesem Artikel soll es um den Kölner Karneval gehen. Er gehört zu den bekanntesten in ganz Deutschland und wird hier stellvertretend für den Karneval des Rheinlandes beschrieben.
^

Feste feiern


Der Karneval, so wie er heute gefeiert wird, hat seinen Ursprung im Jahre 1823. Damals war das Rheinland von den Franzosen besetzt, und diese Besetzung wurde nun endgültig aufgehoben.

Karneval wird jeweils vom 11.11. bis zum Aschermittwoch des folgenden Jahres gefeiert. Am 11.11. wird die neue Karnevalssession eröffnet. Nun folgen bis "Weiberfastnacht" Karnevalssitzungen. Zu diesen Sitzungen geht man verkleidet. Der Sitzungsvorstand ist ein sog. Elferrat, dessen Name unter Spott an die französische Besatzungszeit erinnern soll. Mitglied im Elferrat zu sein ist eine große Ehre. Während der Sitzung wird viel gesungen, hauptsächlich in "Kölsch" (Kölner Dialekt); Tanzgarden und Büttenredner treten auf.

Höhepunkt einer jeden Sitzung ist die Ankunft des Dreigestirns, bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Das Dreigestirn wird jedes Jahr neu bestimmt. Es trägt prächtige Uniformen und besteht aus drei Männern, die für die Zeit vom 11.11. bis Aschermittwoch unbezahlten Urlaub nehmen, um allen Verpflichtungen nachkommen zu können.
^

Auf den Straßen ist was los





Karneval im Rheinland
Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag gehört Köln dem Straßenkarneval. Viele Geschäfte haben in diesen sechs Tagen geschlossen. Schulen und Universitäten sind Rosenmontag und Veilchendienstag auf jeden Fall geschlossen. Der Straßenkarneval bindet alle Bewohner Kölns ein. Zu allen Tages- und Nachtzeiten findet man verkleidete, fröhlich feiernde Menschen in der Altstadt und in den Kneipen der einzelnen Stadtviertel. Höhepunkt des Straßenkarnevals ist der Rosenmontagszug. Der Zug besteht aus Themenwagen, Fußgruppen, Musikkapellen, Garden und dem Wagen des Dreigestirns. Die Themenwagen sind dekorierte Trecker- oder LKW-Anhänger, die einem aktuellen Thema (z.B. aus der Politik) entsprechend meist humorvoll gestaltet werden.

Themenwagen werden von Vereinen und Gruppen in mühevoller Kleinarbeit erstellt. Oft dauert die Herstellung der Dekoration fast das ganze Jahr. Fußgruppen werden aus kleinen Vereinen und Gruppen gebildet. Sie tragen alle die gleichen Kostüme. Garden sind Männergruppen, die zu Karnevalsvereinen gehören. Sie tragen Uniformen, die das französische Militär verspotten sollten. Statt der Gewehre mit dem Bajonett tragen sie Holzgewehre mit Rosen im Lauf.

Die Mitfahrenden auf den Themenwagen, die Fußgruppen und das Dreigestirn werfen Bonbons ("Kamelle") und andere Süßigkeiten in die am Straßenrand stehende Menge. In Köln stehen beim Rosenmontagszug über eine Million Menschen am Straßenrand. Der Umzug führt durch die Innenstadt und dauert mehrere Stunden. In Auszügen wird er vom Fernsehen übertragen.
^

Am Aschermittwoch ist alles vorbei ...


Die Karnevalssession endet am Aschermittwoch, sechs Wochen vor Ostern. Mit dem Aschermittwoch beginnt in der katholischen Kirche die Fastenzeit. Diese Zeit wird erst am Ostersonntag beendet.

In den vergangenen Jahrhunderten wurde der Karneval von der katholischen Kirche sehr gefördert und gestützt. Das hatte auch folgenden Grund: Im Februar wurden die Vorräte, die die Menschen eingelagert hatten allmählich knapp. Bis Ostern, wenn das erste Gemüse wieder geerntet werden konnte, würden sie nie reichen. Daher sollte das Volk während des Straßenkarnevals noch einmal ordentlich feiern, essen und trinken. Die Fastenzeit danach war nötig, um mit dem wenigen, das es dann noch gab über die Runden zu kommen. Diese sechs kargen Wochen waren leichter zu ertragen, wenn man vorher ausschweifend von allem genossen hatte.




Allemannische Fasenacht
In Süddeutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich, heißt der Karneval "Fas(t)














frame3









frame4

frame6




frame7Ohne Fasten keine Fastnacht

Wenn viele Menschen dieses Jahr wieder ausgelassen den Fasching feiern, haben sie häufig keine Ahnung, wozu dieses Fest eigentlich einmal gut gewesen war und dass es einen engen Zusammenhang mit der Fastenzeit der katholischen Kirche hat.

Die "fünfte Jahreszeit" (des kirchlichen Kalenderjahres) ist fester Bestandteil aller vorwiegend katholischen Länder. Das hängt mit der am Aschermittwoch beginnenden Fastenzeit zusammen, die in der evangelischen Kirche nicht begangen wird - und wo nicht gefastet wird, da wird auch keine Fastnacht gefeiert. Jedenfalls ursprünglich nicht. Dass es neuerdings auch im Norden und Osten der Republik mittlerweile Faschingsfeste und Rosenmontagsumzüge gibt beweist nur, wie weit die Fastnacht von ihrem ursprünglichen Anliegen abgerückt ist. Und mal ehrlich: Wer fastet denn auch im Westen und Süden zur Fastenzeit noch?

Im Mittelalter war dies noch ganz anders: Zur Fastenzeit war es strengstens verboten, Fleisch oder andere tierische Produkte wie Milch, Butter, Käse und Schmalz und Fett zu essen. Und viel schlimmer noch: Es war absolute sexuelle Enthaltsamkeit geboten! Das war ein entscheidender Einschnitt im Jahresverlauf. Die lange Durststrecke - immerhin von Aschermittwoch bis Ostern - veranlasste die Menschen dazu, die Zeit davor dementsprechend ausgiebig zu begehen. Zunächst war das nur der Tag zuvor, die Fastnacht (ähnlich wie der Heiligabend vor dem eigentlichen Fest). Das eigens geschlachtete Fleisch und alles tierische verderbliche musste in großen Mengen verzehrt werden, häufig im Rahmen größerer Gelage. Dass es dabei auch sexuell freizügiger zuging, versteht sich von selbst. Tanzveranstaltungen waren die logische Konsequenz und viele junge Paare legten ihren Hochzeitstermin auf den Fastnachtsdienstag.

Im Laufe der Zeit dehnte sich die Fastnachtszeit immer weiter nach vorne aus, bis es heute in den meisten Regionen am Narrentag, dem 11.11. beginnt. Handwerksgesellen führten im 14. Jahrhundert die Schau- und Spielbräuche ein. Einerseits dienten sie dazu, ernsthaft neue Errungenschaften der Technik zu präsentieren (ein Pflug, eine Egge usf.), andererseits aber auch von jeher komische Turniere und Wettkämpfe zu veranstalten und sie beinhalteten auch Theateraufführungen und Umzüge durch die Städte. Erst im 15. Jahrhundert, wohl beeinflusst durch die italienische "comedia del arte" traten die Akteure dieses Spektakels zunehmend in Masken und Verkleidungen auf.

Der Klerus stand dem Fastnachtstreiben zunächst recht gleichgültig gegenüber und erst Anfang des 16. Jahrhunderts fand eine theologische Umbewertung des dollen Treibens statt. Während die Fastenzeit mit der "civitas dei" (Gottesstaat) gleichgesetzt wurde, interpretierte man die Fastnacht als "civitas diaboli" (Teufelsstaat). Das veränderte das Gesicht des Faschings. War die Kostümierung bislang eher beliebig, so bekam sie nun eine starke Besetzung mit Negativgestalten. Teufelsmasken, wilde Fratzen, dämonische Figuren prägten nun die Fastnachtszeit, die Zeit der verkehrten, gottlosen Welt. Auch das Sinnbild der Fastnacht, der Narr, entsprang dieser Tradition. Ursprünglich war er nicht der harmlose, lustige Geselle wie heute, sondern ein teufelsgleicher, gotteslästernder, dummer und eingebildeter Unhold. Ein Narr war bösartig und gefährlich - er verkörperte geradezu die Erbsünde.

Anfang des 19. Jahrhunderst war die Fastnacht am Ende. Sie entsprach all dem, was der Klerus vorausgesagt hatte: Saufereien bis zu Besinnungslosigkeit, Prügeleien und verkommene Bräuche. Erst das gehobene Bildungsbürgertum hob den alten Brauch im Zuge der Romantik aus seiner Versenkung. 1823 fand eine Fastnachtsreform in der Fastnachtshochburg Köln statt - nun eine Veranstaltung nicht mehr der einfachen Leute, sondern des organisierten Großbürgertums. Und diese führten auch die Narrenreiche und Fastnachtsprinzen (später dann auch Prinzessinnen) ein, die über das Heer der Narren herrschten. Symbolisch wurde und wird Ihnen das Rathaus überlassen für die Zeit der tollen Tage. Dieser Brauch setzte sich vielerorts durch, bis zur Zweispaltung des Fastnachtsbrauch in die rheinische und die alemannische Fastnacht im Württembergischen.

Der Bezeichnung Fasching begegnet man vor allem im süddeutschen Raum und in Österreich. Sie leitet sich ab von der mittelhochdeutschen Zusammensetzung "vast-schanc", die den Ausschank vor der Fastenzeit bezeichnet und damit ebenfalls auf die bevorstehende vorösterliche Bußzeit verweist.

Da Sie also nun so neunmalklug sind und so viel über den Fasching wissen, begehen Sie nicht den Fehler, Ihren Mitmenschen mit Ihrem Wissen auf den Geist zu gehen. Fasching ist zum Feiern und Tanzen, Fressen und Saufen - und nun gar nicht zum Denken. Da warten Sie dann mal bis zur Fastenzeit... wenn dann Ihr Magen nicht zu sehr knurrt.






frame8









frame9







frame11












frame12







frame14















frame15







frame17















frame18







frame20

 









frame21

frame22



















Fastnacht war ursprünglich der Abend und die letzte fröhliche Nacht vor Aschermittwoch, dem Tag, an dem die kirchliche Fastenzeit beginnt. Heute heißt die ganze Festzeit, die an Dreikönig (6. Januar) oder am 11. 11. um 11.11 Uhr beginnt und vor der Fastenzeit liegt, Fastnacht. Diese Zeit bezeichnen manche auch als die Fünfte Jahreszeit. Die Fastnacht, die in manchen Gegenden auch Fasching oder Karneval genannt wird, ist mit einer ganzen Reihe von bestimmten, geselligen, spaßigen und scherzhaften Bräuchen verbunden. Die Menschen verkleiden sich oder sie tragen Masken und nehmen an Umzügen, Bällen und Tanzveranstaltungen teil, die in lustig und bunt dekorierten Räumen stattfinden.

Fasching ist die Bezeichnung für Fastnacht in Süddeutschland und Österreich

Karneval ist in Deutschland die rheinländische Form der Fastnacht, die einige ganz besondere Merkmale hat.
Der Karneval beginnt am 11.11. um 11.11 Uhr. In der Zeit des Karnevals werden Prunksitzungen abgehalten, die von einem Elferrat geleitet werden. Während dieser Sitzungen tragen viele Karnevalsvereinsmitglieder Narrenkappen und schunkeln zwischen den Auftritten von Mädchengarden, Funkenmariechen und Büttenrednern. Auch der Rosenmontag mit seinen Umzügen ist ein typischer Teil des rheinländischen Karnevals.







































Скачать файл (281 kb.)

Поиск по сайту:  

© gendocs.ru
При копировании укажите ссылку.
обратиться к администрации
Рейтинг@Mail.ru