Logo GenDocs.ru


Поиск по сайту:  


Лекция - Metonymie - файл 1.doc


Лекция - Metonymie
скачать (28 kb.)

Доступные файлы (1):

1.doc28kb.14.12.2011 10:28скачать

содержание

1.doc

Реклама MarketGid:
Metonymie
Eine andere Art der Uebertragung der Namensbezeichnung ist die Metonymie. Unter der Metonymie verstehen wir die Uebertragung der Namensbezeichnung von einem Gegenstand auf einen anderen, von einer Erscheinung auf eine andere auf Grund eines logischen Verhaeltnisses zwischen diesen Gegenstaenden oder Erscheinungen. Im Gegensatz zu der Metapher liegt hier keine Aehnlichkeit zugrunde.

Das Wort Metonymie ist griech. Herkunft: meta- ueber, onoma- Name, also eigentlich die Umbennenung, z. B. Schlaukopf fuer einen schlauen Menschen, die ganze Stadt fuer die Bewohner dieser Stadt.

Wir unterscheiden die poetische M. und die lexikalische. Die erste ist ausdrucksvoler und bildhafter.

Die poetische M. zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie eine Einzelbildung ist und den Wortschatz der Sprache nicht bereichert, sie macht die Sprache emotioneller und expressiver.
Schwarze Roecke, seidne Struempfe

Weisse, hoefliche Manschetten ( H. Heine)
Die lex. M. dagegen schafft neue Bedeutungen der Woerter, sie ermoeglicht die Bezeichnung neuer Gegenstaende und Erscheinungen durch schon existierende Woerter, was zur Mehrdeutigkeit fuert und den Wortschatz der Sprache bereichert.

Bestimmte raemliche, zeitliche, kausale, stoffliche und andere Verhaelnisse liegen der met. Uebertragung zugrunde.

  1. Die verbreiteste Abart der M. ist die Namensuebertragung auf Grund der

Beziehung zwischen dem Ganzen und dessen Teil. Diese Abart der M. wird

Synekdoche genannt. Man unterscheidet zwei Arten der Synekdoche: die

Uebertragung vom Teil auf das Ganze und vom Ganzen auf den Teil.

  1. Die Hauptabart der Synekdoche ist die Namensuebertragung vom Teil auf das

Ganze, wo der Teil genannt, das Ganze aber gemeint wird, also wo der Teil

das Ganze vertritt. Diese Erscheinung heisst lat. Pars pro toto. Man sagt: Er ist ein kluger Kopf statt ein kluger Mensch; Mein Fuss wird deine Schwelle nie betreten statt Ich werde dein Haus nie betreten.

Zu dieser Abart det Synek. gehoeren auch Bahuvrihi: ^ Schreihals, Langohr, Graubart

b) Die zweite Abart der Syn. besteht darin, dass das Ganze genannt, aber der Teil gemeint wird, also das Ganze vertritt den Teil. Man sagt: die gestrige Gesellschaft statt ein Paar Menschen; oder die ganze Welt statt einer Gruppe der Menschen. Diese Abart der Syn. ist weniger als pars pro toto verbreitet. Es ist manchmal schwer zu unterscheiden, ob wir es mit einer lex. oder stil. Synekdoche zu tun haben.

  1. Die zweite Abart der M. ist die Namensuebertragung vom Raum auf die sich dort befindlichen Personen: das ganze Auditorium statt alle Zuhoerer, Stadt anstatt die Einwohner, Theater statt Zuschauer, Haus anstatt Bewohner

  2. Die dritte Abart ist die Namensuebertragung vom Behaelter auf das , was sich darin befindet: Flasche statt Bier, Wein; Glass statt Tee, Kaffee, Bier.

  3. Die vierte Abart ist die Namensuebertragung von einem Kleidungsstueck auf einen Koerperteil. Sohle bedeutete urspruenglich nur den ,,unteren Teil eines Schuhes’’. Jetzt aber bedeutet dieses Wort auch die ,,untere Flaeche des Fusses’’. Schoss bezeichnet eigentlich den ,,unteren Teil der Kleidung’’, metonymisch auch ,,Knie ‘’

  4. Die fuenfte Abart ist die Namensuebertragung von einem Koerperteil auf ein Kleidungsstueck. ^ Kragen bedeutete urspruenglich ,,Hals’’. Dieser Sinn ist nur in stehenden Wortverbindungen jemandem den Kragen kosten, eigentlich ,,das Leben kosten’’, und jemandem an den Kragen gehen, eigentlich ,,ums Leben gehen’’ erhalten. Kragen bedeutet auch ,, einen Teil der Kleidung’’.

  5. Die sechste Abart der M. ist die Uebertragung von der Bennenung des Ortes auf das, was dort verfegtigt wird.Nanking- baumwollener Stoff, gennant nach der chinesischen Stadt Nanking, wo dieser Stoff zuerst hergestellt wurde, jetzt auch eine besondere Stoffsorte. Manchester- auch eine Stoffart, nach der Stadt in England, wo sie zuerst verfertigt wurde, gannant. Portwein- Wein aus Porto, Champagner- nach der fr. Provinz Champagne

  6. Nicht weniger verbreitet ist auch die met. Uebertragung vom Namen des Schoepfers auf sein Werk: ^ Ohm- physik. Masseinheit (nach dem Namen des Physikers Ohm), Gauss- die Einheit des magnetischen Induktion (nach dem Mathematikers Gauss), Zeppelin- das starre Luftschiff ( nach seinem Erfinder Zeppelin), Mansarde (nach dem Namen des fr. Baumeisters Francois Mansard), Gobelin (nach dem Pariser Weber Gobelin, der diese Art des Webstoffes erfunden hat ), Guillotine (nach dem Pariser Arzt Guillotin der diese Hinrichtungsmaschine zur Zeit der fr. buerg. Revolution erfunden hat. .Auf diese Weise sind auch Mackintosh, Raglan, Pullmann, Draisine entstanden.

  7. Die achte Art der M. ist die Namensuebertragung von dem Stoff auf den Gegenstand, der daraus verfegtigt wird. ^ Gulden aus golden , Brille- nach dem Halbedelstein Beryll, der urspruenglich als Stoff fuer die Brille diente. Glass- ein Gefaess, auch nach dem Material bennant, Aquarelle- Bezeichning der Farbe und gleichzeitig ein Gemaelde mit Wasserfarben gemalt.

  8. Uebertragung der Namensbezeichnung von der Handlung auf das Resultat der Handlung: ^ Zeichnung, Sammlung,Sendung, Landung.

Es gibt auch andere Abarten der M., manche von ihnen lassen sich eigentlich nicht klassifizieren. So bedeutet das Wort Schoenheit einen abstrakten Begriff, aber infolge der met. Uebertragung kann es auch eine lebendige Person bezeichen, naemlich eine schoene Frau.

Wir unterscheiden die lebendige, verblasste und tote Metonymie.

Wenn die innere Beziehung zwischen der uebertragenen und der direkten Bedeitung noch klar ist, so haben wir es mit der lebendigen M. zu tun.

Bei der verblassten M. ist die innere Verbindung schon unklar, z. B. Kaffee- ein Getraenk aus Kaffeekoernern, dann ,,die Gaststaette’’- Cafe, wo man Kaffee trank (jetzt ist die Semantik des Wortes Cafe viel weiter geworden, da man dort nicht nur Kaffee, sondern auch andere Getraenke bekommen kann. Bei der toten M. ist diese innere Verbindung voellig verschwunden, und sie kann nur infolge einer speziellen etymologischen Analyse aufgedeckt werden.

Die lex. M. , wie auch lex. Metapher, kann den Wortbestand der Sprache sowohl qualitativ (Entstehung neuer Bedeutungen) als auch quantitativ (Entstehung neuer Woerter) bereichern. Als Illustration der qualitat. Bereicherung dienen solche Woerter wie Auditorium als ,,Raum’’ und ,,Zuhoerer’’, Haus als ,,Gebaede’’ und ,, Bewohner’’, Glass als ,, Gefaess’’ und ,,Getraenk’’, Schoss als ,,Teil eines Kleidungsstuecks’’ und ,, Knie’’.

Die quantitative Bereicherung – ^ Boston- Stadt, Boston- Tanz, Boston- Stoff und Boston-Kartenspiel;
Реклама:





Скачать файл (28 kb.)

Поиск по сайту:  

© gendocs.ru
При копировании укажите ссылку.
обратиться к администрации
Рейтинг@Mail.ru
Разработка сайта — Веб студия Адаманов