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1.BRD liegt in Mitteleuropa u. ist von 9 Nachbarstaaten umgeben. Sie grenzt an Dänemark im Norden, an Polen im Osten, an die Tschechische Republik, Österreich und die Schweiz im Süden, an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande im Westen. Das Territorium der BRD beträgt rund 357 000 Quadratkilometer und ihre Grenzen haben eine Länge von insgesamt 3 758 Kilometern.

In physisch-geographischer Hinsicht gliedert sich Deutschland von Norden nach Süden in sechs Hauptlandschaften:( (die Nord- und die Ostseeküste mit Inseln und Halbinseln,Norddeutsche Tiefland,Mittelgebirgsschwelle,Südwestdeutsche Mittelgebirgsstufenland,Süddeutsche Alpenvorland,die Bayerischen Alpen.

Die Nord- und die Ostsee bilden die natürliche Grenze D-s im Norden. Territorium zw der Nord- und der Ostsee besteht aus dem fruchtbaren Weideland und aus der wenig fruchtbaren Geest. Für die Ostseeküste von Schleswig-Holstein sind die Förden узкий залив charakteristisch.Niedrig liegende Küstenflächen sind nach zahl

reichen Überflutungen durch Deiche geschützt worden. Sandstrände der Ostsee wechseln mit steilen Kreidefelsen. Die wichtigsten deutschen Inseln in der Ostsee sind Fehmarn, Rügen und Usedom.

^ Das Norddeutsche Tiefland zw. den Küsten der Nord- und Ostsee bis zum nördlichen Rand der Mittelgebirge ist die Fortsetzung des flandrischen und niederländischen Tieflandes und geht in das Ost

europäische Flachland über. Das Norddeutsche Tiefland ist nicht völlig eben, sondern von Hügeln unterbrochen. Fruchtbare Böden liegen am Nordrand der Mittelgebirge. Die fruchtbaren Löß

böden sind bevorzugte Landwirt

schaftsgebiete, in denen vorwiegend Weizen und Zuckerrüben angebaut. meisten Seen des Norddeutschen Tieflandes liegen im Nord

osten D-s. Die größten Seen sind Müritzsee , Schweriner See , Plauer See u Kummerower See

^ Die Mittelgebirgsschwelle trennt den Norden vom Süden D-s. Die Mittelgebirge bestehen aus geologisch sehr alten Gesteinen. In der dicht bewaldeten Mittelgebirgszone wechseln Hochflächen, Berglandschaften, vulkanische Formen, Beckenlandschaften und Mulden. Der Harz ist das nördlichste Mittelgebirge. Zwischen dem Harz und dem Gebirge des Thüringer Waldes erstreckt sich das Thüringer Becken, das eine weiträumige hohe Mulde bildet. Das Thüringer Becken ist zum Teil bewaldet, seine waldfreien Lößböden werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Elbe südlich von Dresden - wichtiger Verkehrsweg zwischen Nord und Süd.

^ Zum Südwestdeutschen Mittelgebirgsstufenland gehört die Ober

rheinische Tiefebene.Im Relief fehlen größere Höhenunterschiede, mildes Klima. Der Schwarzwald ist ein wichtiges Erholungsgebiet



Das Süddeutsche Alpenvorland dehnt sich zwischen der Donau und den Alpen aus. Das ist eine weite und hügelige Hochebene, durchschnittlich 500 m hoch. Typisch sind Moorgegenden, Hügelketten mit See. größte See der BRD — der Bodensee.

Die Bayerischen Alpen^ . Der höchste Berg der BRD ist die 2962 m hohe Zug

spitze.

Die Flüsse der Rhein mit seinen Nebenflüssen Neckar, Main, Mosel, Ruhr; Elbe, Weser, Oder.

Klima D liegt klimatisch im Bereich der gemäßigtkühlen Westwindzone zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Kontinen

talklima im Osten. Große Temperaturschwankungen sind selten. milden Wintern und kühlen Sommern. Die durchschnittlichen Temperaturen des kältesten Monats Januar schwanken zwischen 1,5°C im Tiefland und minus 6°C im Gebirge. Im Hochsommer liegen die Mittelwerte des wärmsten Monats Juli im Norddeutschen Tiefland zwischen 17 und 18°C/

Als Mitglied der Europäischen Union (EU) nutzt Deutschland alle Vorteile des europäischen Binnenmarktes aus, der Ende 1992 vollendet wurde. Am 1. Januar 2002 wurde der Euro für den allgemeinen Geldverkehr in Form von neuen Münzen und Geldscheinen eingeführt. Die BRD hat das Schengener Abkommen unterzeichnet, das im Jahre 1995 in Kraft getreten ist: Die Einwohner der EU-Länder können durch Europa frei reisen, weil die Pass

und Zollkontrollen an den EU-Binnengrenzen abgeschafft wurden.Von 1998 bis 2005 regierte Gerhard Schröder als Bundeskanzler. Nach der Bundestagswahl 2005 wurde Angela Merkel von den stärksten Bundestagsfraktionen der Unionsparteien CDU/ CSU und der SPD („die große Koalition") als erste Frau in der deutschen Geschichte zur Bundeskanzlerin gewählt.


2. Die waldreichsten Bundesländer sind Rheinland-Pfalz Hessen und Saarland Die waldärmsten Bundesländer –Sachsen, Schleswig-Holstein.

Die Baumarten: Buche, Eiche, Fichte, Kiefer ,Nadelbäume

Flüsse, Seen, Meeresküsten und Inseln Die bedeutendsten Bundeswasserstraßen sind die Donau, Rhein, Elbe und Oder.

Seen sind wichtige Trinkwasserspeicher, der größte natürliche See ist der Bodensee. Bedeutend ist die Mecklenburgische Seenplatte mit der Müritz und der Chiemsee als größter Voralpensee. Große unterirdische Grundwasserspeicher finden sich im Oberrheingraben, dem Alpenvorland und in den norddeutschen Urstromtälern. In den deutschen Gewässern der Nordsee liegt beispielsweise das Wattenmeer und Deutsche Bucht, in der Ostsee die Flensburger Förde, die Kieler Bucht und die Mecklenburger Bucht.

Gebirge Deutsche Mittelgebirge sind Harz, Erzgebirge, Fichtelgebirge, Hunsrück und der Bayerische Wald.Die zu Deutschland gehörenden Teile der Alpen umfassen die Bayerischen Alpen und die Adelegg, ein Nordausläufer der Allgäuer Alpen in Baden-Württemberg. Die höchsten Berge sind in Bayern im Wettersteingebirge zu finden, wobei die Zugspitze mit 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands ist. Außerhalb der Alpen sind die höchsten Erhebungen der Feldberg im Schwarzwald, der Großer Arber im Bayerischen Wald, der Fichtelberg im Erzgebirge und der Brocken im Harz.

Bodengeographie gute Böden finden sich im Alpenvorland, in den Weinbaugebieten im Südwesten, im westlichen Nordrhein-Westfalen, in Süd-Niedersachsen bzw. Süd-Sachsen-Anhalt.Zwischen der Moränenlandschaft und der Mittelgebirgsstufe zieht sich von West nach Ost eine Reihe von Börden(плодородная равнина): In diesen Gebieten ist durch eiszeitliche Lössablagerungen äußerst fruchtbarer Boden entstanden. Dieser besteht zumeist aus Braunerden, im Osten teils auch aus Schwarzerden, und wird in besonderem Ausmaße landwirtschaftlich genutzt.

^ Bodenschätze in Deutschland



Bedeutende Bodenschätze in Deutschland sind nur Kohle- und Salzvorkommen. In

geringen Mengen werden auch Eisenerz, Erdgas und Erdöl gefördert.

Steinkohlebergbau wird vor allem im Ruhrgebiet, im Saarland und in der Aachener

Region betrieben, Braunkohle wird am Niederrhein, in Sachsen und in Sachsen-

Anhalt gefördert. Der Energiebedarf des Landes wird durch Erdöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle und Kernenergie gedeckt.


3. Nach der totalen Zerschlagung und Kapitulation der deutschen Wehrmacht wurde D laut Vereinbarungen der Siegermächte - der Sowjetunion, USA, Großbritanniens und Frankreichs - in 4Besatzungszonen aufgeteilt: sowjetische imOsten, eine amer im Suden/britische im nordwesten eine französische im Südwesten/ Sie bildeten ALLierten Kontrollrat, der die oberste Gewalt in D war, 

er sollte die Erfullung der gemeinsamen Beschlüsse der Antihitlerkoalition kontrollieren.

Auf der Potsdamer Konferenz, die vom 17. Juli bis 2. August 1945 abgehalten wurde: grundlegende Beschlüsse zur Entmilitarisierung, Entnazifizierung, ökonomischer Dezentralisierung und Demokratisierung Deutschlands. Der nördliche Teil Ostpreußens kam an die Sowjetunion, der südliche Teil unter polnische Verwaltung.

Der Hauptkriegsverbrecherprozess wurde am 20. November 1945 in Nürnberg eröffnet und am 1. Oktober 1946 mit der Urteilsverkündung abge

schlossen. Gegen 12 Angeklagte laute

te das Urteil: Tod durch den Strang.

Nach dem Gesetz des Alliierten Kontrollrates ^ 1947 wurde der Staat Preußen aufgelöst. Sein Territorium zerfiel in einzelne Länder oder Gebiete, die den anderen Bundesländern angeschlossen wurden.

Bald stellte es sich heraus, dass jede der Siegermächte die Nachkriegsentwicklung in den Besatzungszonen nach ihrem Interesse beeinflussen wollte. 1947—1948 fand die Zusammenarbeit der vier Siegermächte ihr Ende, Im Jahre 1947 wurden amerik und britische Besat

zungszonen zu einer Doppelzone vereinigt, Im Juni 1948 wurde in Westdeutschland eine Währungsreform mit der Einführung der Deutschen Mark (DM) durchgeführt. Die in den westlichen Sektoren Berlins eingesetzte DM-Währung veranlasste die Sowjetregierung dazu, eine Blockade über Westberlin zu verhängen, um es an Ostberlin wirtschaftlich und politisch anzuschlie

ßen. Wirtschaftswunder Als Beginn gilt die Währungsreform 1948, das Ende wird zum einen auf die Jahre 1957/58 datiert

Die Landverbindungen auf Straßen und Kanälen zw Westdeutschland und Westberlin wurden vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai gesperrt. Die Versorgung der westlichen Sektoren der Stadt mit Lebensmitteln, Gas und Strom aus Ostberlin hörte auf. So wurde Berlin schon im Jahre 1948 zu einer geteilten Stadt.

Gemäß dem Plan des damaligen amerikanischen Außenministers Marshall erhielt Westdeutschland von 1949 bis 1952 bedeutende Finanz- und Warenkredite. Frankfurt am Main wurde Sitz des Wirtschaftsrates,

Im Frühsommer 1948 begannen in Westdeutschland die Vorarbeiten für die Gründung eines westdeutschen Staates. Die USA, Großbritannien und Frankreich ermächtigten die Ministerpräsidenten der Bundesländer, eine verfassungsgebende Versammlung einzuberufen. Am 1. September 1948 trat in Bonn der Parlamentarische Rat zusammen; zu seinem Präsidenten wurde führende CDU-Politiker Konrad Adenauer gewählt. In siebenmonatiger Arbeit schuf der Parlamentarische Rat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, das am 8. Mai 1949 angenommen wurde. Am 14. August 1949 fanden die ersten Wahlen zum Parlament der BRD, dem Deutschen Bundestag, statt. Am 15. September 1949 wurde der 73-jährige Konrad Adenauer zum Bundeskanzler gewählt. Theodor Heuss wurde zum ersten Bundespräsidenten gewählt.

Am 7. Oktober 1949 wurde die Verfassung der DDR in Kraft gesetzt und Berlin (Ost) zur Hauptstadt erklärt. Am 11. Oktober 1949 wurde der Vorsitzende der SED Wilhelm Pieck zum Staatspräsidenten der DDR gewählt. Otto Grotewohl bildete als Ministerpräsident die Regierung der DDR.



Politische und wirtschaftliche Entwicklung der DDR und der BRD von 1949 bis 1969in DDR entstanden große Kraftwerke, Eisenhütten- und Chemiekombinate. Trotz eines gewissen wirtschaftlichen Aufschwungs war der Lebensmittelstandard der DDR-Bevölkerung wegen der Investitionen in den Wiederaufbau viel niedriger als in der BRD. Die allgemeine Unzufriedenheit des DDR-Volkes äußerte sich in Berlin in einem Arbeiterstreik, der sich schnell zu einem Volksaufstand am 17. Juni 1953 entwickelte. Arbeiter verlangten freie und geheime Wahlen, höhere Löhne und Befreiung der politischen Häftlinge. Rund 1400 Teilnehmer des Aufstandes wurden zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt.

Die BRD wurde im Jahre 1955 Mitglied der NATO, 1957 wurde sie in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EG) aufgenommen. Die DDR, die zu den Staaten des Ostblocks gehörte, wurde 1955 Mitglied des Warschauer Vertrags, der das Gegenstück der NATO war. Im Jahre 1950 trat die DDR dem Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) bei.

Nach der Einführung der sozialen Marktwirtschaft wurde in der BRD die private Unternehmerinitiative frei. Die Marshall-Plan-Hilfe erleichterte der westdeutschen Wirtschaft den Start. Das Ergebnis war eine schnelle Steigerung des Lebensstandards und die Rückkehr Deutschlands auf den Weltmarkt, wo es 1958 Großbritannien vom zweiten Platz verdrängte.

Nach dem Bau der Sperranlagen im August 1961 wurde die Fluchtbewegung der DDR-Bürger unterbrochen. Vor dem Bau der Berliner Mauer hatten etwa 3 Millionen Ostdeutsche die DDR über Westberlin verlassen. Unter diesen Flüchtlingen gab es zahlreiche Ingenieure und andere Fachkräfte, die in der BRD besser bezahlte Arbeitsstellen als in der DDR bekamen. Der Flüchtlingsstrom fügte der DDR einen beträchtlichen politischen und wirtschaftlichen Schaden zu.Es kam zum wirtschaftlichen Aufschwung. Der Lebensstandard der DDR-Bevölkerung hob sich beträchtlich, wenngleich er hinter dem der westdeutschen Bevölkerung zurückblieb.




4. Ende 1969 wurde in der BRD eine Koalitionsregierung aus SPD und FDP mit Willy Brandt als Bundeskanzler gebildet. Unter dieser Regierung begann die Epoche der neuen Ostpolitik der BRD und die Periode des „ge

regelten Nebeneinander" zweier deutscher Staaten. Im Jahre 1970 wurden zwei wichtige Verträge — im August in Moskau zwischen der BRD und der UdSSR und im Dezember in Warschau zw der BRD und Polen unterzeichnet. Die Regierung der BRD erkannte zum erstenmal in diesen Verträgen die territoriale Integrität aller europäischen Staaten und die Unverletzlichkeit ihrer Grenzen an, die Beziehungen zu den osteuropäischen Staaten wurden normalisiert.1972 wurde in Berlin der Vertrag über die „Grundlagen der Beziehungen zw der BRD und der DDR" unterzeichnet. Die beiden verpflichteten sich, gutnachbarliche Beziehungen zueinander zu entwickeln, Beide deutschen Staaten wurden 1973 in die Organisation der Vereinten Nationen aufgenommen illy Brandt die Regierungschefs der B RD und der DDR, die (1913-1992)Schlussakte der „Konferenz über Sicher^ und Zusammenarbeit in Europa" (KSZE) in Helsinki.Die Einwohner der BRD konnten die DDR besuchen, aber die DDR-Bürger durften nur in Ausnahmefällen eine Reise in die BRD unternehmen Die Berliner Mauer wurde allmählich durchlässiger. Die Unterzeichnung des Viermächte

abkommens am 3. September 1971 war ein wichtiger Schritt zur Normalisierung der Westberlinfrage: Die Wiedervereinigung Deutschlands Sowohl die BRD als auch die DDR betrachteten die Wieder

vereinigung Deutschlands als höchstes Ziel ihrer Politik seit ihrer Gründung im Jahre 1949. Als die DDR-Führung am 7. Oktober im Ostberlin den 40. Jahrestag der Staatsgründung feierte, kam es in Städten der DDR und vor allem in Leipzig zu Massenprotesten gegen SED-Regime Man forderte nach Menschenrechten, Meinungs- und Pressefreiheit nach besseren Konsumgütern. Da es mit der Produktivität der ostdeutschen Betriebe immer bergab ging und die der Konsumgüter immer schlechter wurde, hatten die meisten DDR Bürger das Vertrauen zum Sozialismus verloren/ Als die DDR-Regierung im November 1989 unter dem Druck Ostberliner Bevölkerung die Grenze zu Westberlin öffnete, war Annäherungsprozess der beiden deutschen Staaten nicht mehr aufzuhalten In vielen Städten der DDR kam es zu zahlreichen Massendemonstr für die deutsche Einheit. Es entstanden neue per Parteien, deren Programme sehr unterschiedlich waren.Am 22. August 1990 gab die Volkskammer der DDR das Abstim

mungsergebnis für den sofortigen Beitritt der DDR zur BRD bekannt. Im Moskauer Vertrag vom 12. September 1990 stimmten die Regierungen der UdSSR, der USA, Großbritanniens und Frankreichs der Herstellung der deutschen Einheit zu. Durch diese Zustimmung bekam Deutschland die volle Souverinität sowohl über seine inneren als auch seine äußeren Angelegenheiten.Der Beitritt der DDR-Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vor

pommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur BRD erfolgte am 3. Oktober 1990/ Berlin wurde zur Hauptstadt des wieder vereinigten Deutschland erklärt. Der Einigungsvertrag zwischen der BRD und der DDR trat am 3. Oktober 1990 in Kraft.



Deutschland nach der Wiedervereinigungdie Berliner Mauer war gefallen, aber die deutsche Einheit brachte auch zahlreiche soziale und ökonomische Probleme mit sich.Eines dieser ernsten Probleme bestand in der sozialen Eingliederung der ehemaligen DDR-Bürger, die in den Jahren 1989-1990 in die BRD geflüchtet waren. man konnte kaum eine Unterkunft für sie finden, Nach der Herstellung der deutschen Einheit kehrten viele DDR-Flüchtlinge in ihre Häuser in Ostdeutschland zurück, Die Bundesländer der Ex-DDR brauchten eine riesengroße finanzielle Unterstützung aus Westdeutschland infolge der Stillegung ihrer nicht konkurrenzfähigen Betriebe mit technisch veralteter Ausrüstung. Nach der Wie

dervereinigung D-s kam es wegen Stilliegung und Rekonstruktion von ostdeutschen Betrieben zur Massenarbeitslosigkeit. Die Zahl der Arbeitslosen stieg Anfang 2005 auf fünf Millionen der Erwerbstätigen. Die allgemeine Unzufriedenheit wegen der von Jahr zu Jahr steigenden Teuerungsrate und des sinkenden Lebensstandards nahm ständig zu. Als Mitglied der Europäischen Union (EU) nutzt Deutschland alle Vorteile des europäischen Binnenmarktes aus, der Ende 1992 vollendet wurde. Am 1. Januar 2002 wurde der Euro für den allgemeinen Geldverkehr in Form von neuen Münzen und Geldscheinen eingeführt. Die BRD hat das Schengener Abkommen unterzeichnet, das im Jahre 1995 in Kraft getreten ist: Die Einwohner der EU-Länder können durch Europa frei reisen, weil die Pass

und Zollkontrollen an den EU-Binnengrenzen abgeschafft wurden.Von 1998 bis 2005 regierte Gerhard Schröder als Bundeskanzler. Nach der Bundestagswahl 2005 wurde Angela Merkel von den stärksten Bundestagsfraktionen der Unionsparteien CDU/ CSU und der SPD („die große Koalition") als erste Frau in der deutschen Geschichte zur Bundeskanzlerin gewählt.


5.Die politischen Parteien Nach dem deutschen Parteiengesetz sind Parteien Gruppierungen, welche "dauernd oder für längere Zeit für den Bereich des Bundes oder eines Landes auf die politische Willensbildung (формирование воли)Einfluss nehmen und an der Vertretung des Volkes im Deutschen Bundestag oder einem Landtag mitwirken wollen". Eine Partei verliert ihren Status als Partei, wenn sie sechs Jahre lang nicht an Bundestags-, Landtags- oder Europawahlen teilnimmt.

Parteien, deren demokratische Gesinnung in Zweifel steht, können auf Antrag der Bundesregierung verboten werden. In der Geschichte der Bundesrepublik hat es wenige Verbotsverfahren und noch weniger Parteienverbote gegeben. Das Grundgesetz privilegiert zwar die politischen Parteien.

 Das deutsche Parteiensystem ist überschaubar. Aus einem langjährigen Drei-Parteien-System hat sich durch die Etablierung der Grünen in den 1980er-Jahren und der SED-Nachfolgepartei nach der Wiedervereinigung 1990 ein mittlerweile stabiles Fünf-Parteien-System entwickelt. Neben den Volksparteien CDU/CSU und SPD verzeichneten auch die „kleinen“ Parteien bei der Bundestagswahl 2009 zweistellige Prozentwerte bei den Wählerstimmen. Die Unionsparteien, die zur europäischen Parteienfamilie der christlichen Demokraten gehören, treten überall in Deutschland – mit Ausnahme Bayerns – als Christlich Demokratische Union (CDU) auf. Im Bundesland Bayern verzichtet die CDU auf ein eigenes Auftreten und überlässt das Feld der mit ihr eng verbundenen Christlich-Sozialen Union (CSU). Im Bundestag haben sich die Abgeordneten beider Parteien dauerhaft zu einer Fraktionsgemeinschaft zusammengeschlossen.

 Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ist die zweite große Kraft im deutschen Parteiensystem. Sie gehört zur europäischen Parteienfamilie der Sozialdemokraten und demokratischen Sozialisten. CDU/CSU und SPD stehen grundsätzlich positiv zum Sozialstaat. CDU/CSU integrieren eher die Schichten der Selbstständigen, Gewerbetreibenden und Unternehmer, die SPD steht den Gewerkschaften (профсоюз) nahe.

^ Die Freie Demokratische Partei (FDP) gehört zur Familie der liberalen europäischen Parteien. Ihr politisches Credo ist das geringstmögliche Eingreifen des Staates in den Markt. Die FDP genießt Rückhalt vor allem in den höheren Einkommens- und Bildungsschichten. Die Grünen gehören zur europäischen 

Parteienfamilie der grünen und ökologischen Parteien. Ihr programmatisches Merkmal ist die Kombination der Marktwirtschaft mit den vom Staat zu überwachenden Geboten des Natur- und Umweltschutzes. Auch sie vertreten eine eher gut verdienende und überdurchschnittlich gebildete Wählerschaft.( избиратели) Die Partei Die Linke ist die jüngste bedeutendere politische Kraft Deutschlands. Besonders stark ist sie in den fünf Ländern vertreten, die mit der Wiedervereinigung der Bundesrepublik beigetreten sind. Aber auch in den übrigen Ländern ist sie inzwischen in den Landtagen vertreten. Als Partei, die mit dem Thema der sozialen Gerechtigkeit wirbt, steht sie vor allem in einer Konkurrenz mit der SPD.


6. Die Wiedervereinigung Deutschlands

Sowohl die BRD als auch die DDR betrachteten die Wieder

vereinigung Deutschlands als höchstes Ziel ihrer Politik seit ihrer Gründung im Jahre 1949.

Als die DDR-Führung am 7. Oktober im Ostberlin den 40. Jahrestag der Staatsgründung feierte, kam es in Städten der DDR und vor allem in Leipzig zu Massenprotesten gegen SED-Regime Man forderte nach Menschenrechten, Meinungs- und Pressefreiheit nach besseren Konsumgütern.

Da es mit der Produktivität der ostdeutschen Betriebe immer bergab ging und die der Konsumgüter immer schlechter wurde, hatten die meisten DDR Bürger das Vertrauen zum Sozialismus verloren. ^

Als die DDR-Regierung im November 1989 unter dem Druck Ostberliner Bevölkerung die Grenze zu Westberlin öffnete, war Annäherungsprozess der beiden deutschen Staaten nicht mehr aufzuhalten In vielen Städten der DDR kam es zu zahlreichen Massendemonstr für die deutsche Einheit. Es entstanden neue per Parteien, deren Programme sehr unterschiedlich waren.

Der Außerordentliche Parteitag der SED, der im Dezemb 1989 abgehalten wurde, forderte den radikalen Bruch „mit den stallinistisch geprägten Grundstrukturen der SED", und änderte den Parteinamen in „Partei des Demokrt-n Sozialismus". Die PDS konnte sich als die stärkste Oppositionspartei behaupten, sie gewann etwa 14% der Wählerstimmen.

Nach den Verhandlungen zwischen den Regierungen der BRD und der DDR wurden zwei wichtige Verträge abgeschlossen. Im ersten Staatsvertrag, der am 1. Juli 1990 in Kraft trat, ging es um eine Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion. Durch diesen Vertrag sollten der Wirtschafts

aufbau, die Eigentumsverhältnisse, die Währung und die soziale Versiche

rung der DDR an die ähnlichen Strukturen der BRD angepasst werden. Am 22. August 1990 gab die Volkskammer der DDR das Abstim

mungsergebnis für den sofortigen Beitritt der DDR zur BRD bekannt. Der zweite Staatsvertag „Über die Herstellung der Einheit Deutschlands",

in dem es sich um den Mechanismus, die Prozedur und die Bundestags

wahlen handelte, wurde am 31. August 1990 von den Regierungen beider deutschen Staaten unterzeichnet.



Auf dem Treffen der Außenminister beider deutschen Staaten, der USA, der Sowjetunion, Großbritanniens und Frankreichs am 13. Februar 1990 in Ottawa wurden verschiedene Aspekte der bevorstehenden Wiedervereinigung Deutschlands behandelt. Im Moskauer Vertrag vom 12. September 1990 stimmten die Regierungen der UdSSR, der USA, Großbritanniens und Frankreichs der Herstellung der deutschen Einheit zu. Durch diese Zustimmung bekam Deutschland die volle Souverinität sowohl über seine inneren als auch seine äußeren Angelegenheiten.

Der Beitritt der DDR-Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vor

pommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur BRD erfolgte am 3. Oktober 1990/ Berlin wurde zur Hauptstadt des wieder vereinigten Deutschland erklärt. Der Einigungsvertrag zwischen der BRD und der DDR trat am 3. Oktober 1990 in Kraft.


7. Nordrhein-Westfalen Die Landeshauptstadt ist Düsseldorf. (Bochum,Bonn,Dortmund,Essen,Köln,Leverkusen,Münster,Wuppertal) Mit rund 17,9 Millionen Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste, flächenbezogen mit 34.080 km² das viertgrößte deutsche Land. Größte und älteste Stadt ist Köln. Noch heute ist Nordrhein-Westfalen durch diverse Schlüsselindustrien geprägt und eines der wirtschaftlichen Zentren Deutschlands. Mit einem Anteil von rund 22 Prozent am deutschen Bruttoinlandsprodukt ist Nordrhein-Westfalen das Land mit der höchsten Wirtschaftsleistung. Montanindustrie.Geografie NW liegt im Westen der BRD. Flüsse: Lippe, Ems und Ruhr ,Rhein Die Bevölkerung ist ungleich verteilt. Eher dünn besiedelt sind Ostwestfalen-Lippe, das Münsterland sowie die eher bergigen Regionen im Süden des Landes. Metropolregion Rhein-Ruhr ist mit rund 10 Millionen Einwohnern eine der am dichtesten besiedelten und bevölkerungsreichsten Regionen Europas. 2006 hatte NW mit 1,36 Kindern je Frau die dritthöchste Fertilitätsrate in D. Der Anteil der Nichtdeutschen an der Gesamtbevölkerung betrug am 31. Dezember 2006 10,6 Prozent] Die größten Gruppen sind Türken , Italiener , Polen und Griechen Dialekte und Sprachen Ruhrdeutsch, fränkische Dialekte, in Westfalen-Lippe westfälische Dialekte. Durch Immigration und durch den Sprachunterricht an den Schulen hat sich die Mehrsprachigkeit der Bewohner im Laufe der letzten Jahrzehnte beträchtlich erhöht.

Persönlichkeiten Mit an der Spitze internationaler Bekanntheit dürften der Komponist Ludwig van Beethoven, der Maler Peter Paul Rubens und der Rennfahrer Michael Schumacher stehen. Allein vier Bundespräsidenten wurden im späteren Nordrhein-Westfalen geboren: Gustav Heinemann, Heinrich Lübke, Johannes Rau, Walter Scheel. Mit Konrad Adenauer und Gerhard Schröder stammen auch zwei Bundeskanzler aus Nordrhein-Westfalen. Bekannte weitere Persönlichkeiten sind Otto III., Friedrich Engels, , Heinrich Böll, Heinrich Heine, Wilhelm Conrad Röntgen. Kultur und Freizeit im Land leben zahlreiche Künstler/ 2010 ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.Düsseldorf und Köln sind bekannt als Zentren für den Kunsthandel und Standort bedeutender 

Kunstsammlungen, darunter in Düsseldorf die Kunstsammlung N-W, in Köln die Gemäldegalerie. Viele Museen, Theaterbühnen(Schauspielhaus Bochum und das Schauspiel Köln),Opernhäuser sind die Oper (Köln, Essen) Sport in N-W wird vor allem durch den Fußball geprägt. Handball, Eishockey und Basketball.


8. Der Freistaat Bayern im Südosten D. Er ist das flächengrößte Bundesland und steht nach der Einwohnerzahl hinter Nordrhein-Westfalen an zweiter Stelle. Hauptstadt ist München. Traditionell gliedert es sich in die drei Landesteile Franken , Schwaben und Altbayern.Landschaften die Bayerischen Alpen im Süden,das Alpenvorland bis zur Donau,das ostbayerische Mittelgebirge und die Stufenlandschaft der Schwäbischen und Fränkischen Alb.

Gewässer \hauptfluss ist die Donau, Main und seine Nebenflüsse Rhein. Kontinentalklima: an etwa 100 Tagen sind die Temperaturen unter Null Grad Celsius, ^ Größte Städte München, Nürnberg,Augsburg,Würzburg,Ingolstad,Erlangen,Passau.

Wirtschaft: B gilt als sehr wirtschaftsstarker und reicher Staat, es hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Agrar- zum Technologieland entwickelt. Die wirtschaftlich stärkste Region ist der Großraum München mit Automobilindustrie (BMW, Audi, MAN), IT-Sektor (Siemens, Nokia, Microsoft), Medien und Verlage (Media, Sky Deutschland, Burda Verlag), Rüstungsindustrie (EADS, Krauss-Maffei), Touristik (historische Sehenswürdigkeiten, Museen, Biergärten, Oktoberfest).

Sehenswürdigkeiten/

Bayern ist wegen seiner landschaftlichen Schönheit und seines Reichtums an Kultur- und Kunstdenkmälern ein beliebtes Reiseland. Jedes Jahr kommen über 12 Millionen Touristen nach Bayern, um seine land

schaftlichen Reize — die Bergwelt der Alpen, die Seen im hügeligen Alpenvorland, den Bayerischen Wald mit dem ersten deutschen Nationalpark zu bewundern. Auch die bayerischen Städte mit ihren schönen Kirchen, Schlössern, Theatern und Kunst

sammlungen in zahlreichen Museen sind Anziehungspunkte für zahllose Touristen. Bayern ist an prachtvollen Barock- und Rokokokirchen reich. In den Jahren 1832-1836 entstand im Auftrag des Königs Maximilian II. das Schloß Hohenschwangau im neugotischen Stil. Sein Sohn König Ludwig verbrachte im Schloss Hohenschwangau seine Kindheit. Als er im Jahr 1867 Versailles und die Wartburg in Thüringen besuchte, wollte er die beide Vorbilder in eigenen Bauten in Bayern nachahmen. So entstanden di romantischen Schlösser Herrenchiemsee, Linderhof und Neuschwanstein

Im 17. und 18. Jh. wurden viele romanische und gotische Kirche barockisiert, nicht nur Dome und Klosterkirchen, sondern auch kleine Dorfkirchen.

^ Theater, Schauspiel und Oper B verfügt über vier staatliche und 18 kommunale Theater (Schauspiel-, Opern- und Operettenbühnen, Festspielunternehmen und Puppentheater) (z/B/Bayerische Staatsoper im Nationaltheater München, Bayerisches Staatsschauspiel im Residenztheater München, Bayerisches Staatsballett,Staatstheater am Gärtnerplatz, , Staatstheater Nürnberg, Stadttheater Augsburg)



Bevölkerung Die ursprüngliche Bevölkerung Bayerns wird traditionell in „Stämme“ untergliedert und setzt sich zusammen aus 6,4 Millionen Altbayern (Baiern), 4,1 Millionen Franken und 1,8 Millionen Schwaben.

Die angestammten Dialekte lassen sich drei großen Dialektfamilien zuordnen:Bairisch: Fränkisch: Alemannisch: Die Dialekte sind bei den Einheimischen, besonders außerhalb der großen Städte, sehr verbreitet.

Richard Strauss, Albrecht Dürer ,Karl Theodor Guttenberg ,Bertolt Brecht ,Walter von der Vogelweide , Leonard Frank


Weimar ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen, die vor allem für ihr kulturelles Erbe bekannt ist. Weimar liegt an einem Bogen der Ilm südöstlich des Ettersberges, Im Jahr 1955 erreichte die Einwohnerzahl der Stadt Weimar mit knapp 67.000 ihren historischen Höchststand. In Weimar arbeiten 11,2 % der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe und 87,7 % im Dienstleistungssektor. Davon entfallen allein 37,6 % auf Gastronomie und Handel. Größtes Industrieunternehmen ist die Schering GmbH und Co. Produktions KG, ein Tochterunternehmen der Bayer Schering Pharma AG, mit etwa 500 Beschäftigten. Weiterhin befindet sich in Weimar ein Abfüllbetrieb von Coca-Cola, der 1991 aus dem Erfrischungsgetränkehersteller VEB Limona Weimar hervorging. Mit Wieland, Goethe, Herder und Schiller waren die Hauptvertreter der klassischen deutschen Literatur in Weimar versammelt. Weimar ist nicht nur als Gedenkstätte der klassischen deutschen Literatur, sondern auch als eine bedeutende Musik- und Kunststadt bekannt. Hier lebten und wirkten Johann Sebastian Bach, und der ungarische Komponist Franz Liszt, der von 1842 zum Weimarer Hofkapellmeister ernannt wurde und von 1848 bis 1861 die Weimarer Oper leitete. Hier wurde die Oper von Richard Wagner „Lohengrin" uraufgeführt. Wagner versammelte Musiker, Maler und Schriftsteller um sein Haus.Das Weimarer Schloss, ursprünglich eine mittelalterliche Wasserburg, erhielt im 16. Jh. repräsentativen Anspruch, als der protestantische Kurfürst von Sachsen, Johann Friedrich I. seine Residenz nach Weimar verlegte. Im 17. Jh. wurde das Schloss als Dreiflügelanlage im Barockstil vollendet. Ein Brand von 1774 zerstörte es bis auf die Grundmauern. Auf Goethes Anregung wurden bedeutende Architekten für den Bau des Schlosses und seine Neugestaltung im Stil des Klassizismus eingeladen.In den Jahren 1913-1914 entstand unter Großherzog Wilhelm Ernst II. noch ein Flügel im Stil des Neubarocks an der Südseite.Der Rundgang im Schlossmuseum führt durch historische Innenräume, die die euro

päische Architektur um 1800 repräsentieren. Besonders sehenswert sind das Gentzsche Treppenhaus und der Festsaal. Im 

Erdgeschoss des Schlossmuseums befindet sich auch eine bedeutende Kollektion russischer Ikonen des 15. bis 19. Jahr-ts sowie herausragende Bildwerke der mittelalterlichen Kunst Thüringens. Am Marktplatz, steht das 1549 erbaute prachtvolle zweigiebelige Renaissancehaus, in dem Lucas Cranach der Ältere sein letztes Lebensjahr verbrachte. Das Weimarer Rathaus wurde im Stil der Neogotik errichtet. Die spätgotische Stadtkirche St. Peter und Paul steht am Herder-Platz. Die Kirche birgt zahlreiche Kunstschätze, (Altar)Das Zentrum Weimars ist heute eine Fußgängerzone. Vor dem Nationaltheater steht das Goethe-Schiller-Denkmal aus dem 19. Jh., das zu einem Symbol Weimars und Deutschlands geworden ist. Gegenüber dem Nationaltheater steht das Wittumspalais, in dem die Herzogin Anna Amalia nach dem Brand des Schlosses von 1775 bis zu ihrem Tod im Jahre 1807 wohnte. In den Räumen dieses Mu

seums kann der Besucher die Gemälde der deutschen Künstler aus der Goethe-Zeit sowie eine Porzellansammlung betrachten. Schiller-Haus, in dem Friedrich Schiller von 1802 bis 1805 mit seiner Familie wohnte.Hier entstanden die Werke „Die Braut von Messina", „Wilhelm Teil",Nicht weit vom Schiller-Haus liegt das Goethe-Nationalmuseum am Frauenplan. Hier entstan

den viele berühmte Werke, darunter auch sein Lebenswerk „Faust". In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde „Die Weimarer Malerschule" gegründet, In dieser Kunstschule wirkten solche Künstler wie Böcklin, Begas, Lenbach, Liebermann und Rohlfs. Weimar ist auch die Heimat des deutschen funktionalen Architektur- und Kunstgewerbestils Bauhaus. Das Bauhaus-Museum vermittelt mit mehr als 500 Exponaten einen guten Einblick in die künstlerische Entwicklung Weimars von 1900 bis 1930, in deren Mittelpunkt das „Staatliche Bauhaus" in Weimar von 1919 bis 1925 stand.


Heidelberg (140 260 Einwohner) liegt im Norden von Baden- Württemberg, am Neckar, nicht weit von seiner Mündung in den Rhein. Mit seinen zahlreichen roman

tischen Gassen und Lokalen im histori

schen Stadtkern hat diese Stadt Weltruhm erlangt. mildes Klima.Die Gegend der Stadt war schon seit alters her besiedelt. Der Berg am rechten Neckarufer, der Heiligenberg heißt, bewahrt die Reste keltischer Ringwälle.. Um die Wende des 11. Jahrhunderts wurde hier von den Wormser Bischöfen eine Burg Gasthaus „Zum Ritter"errichtet, in deren Schutz eine Talsiedlung entstand. Im 12. Jh. entwickelte sich aus dieser Siedlung die Stadt Heidelberg. Kurfürst Ruprecht I. gründete hier 1386 die Universität, die viele bedeutende Gelehrte anzog und um 1500 ein Mittelpunkt des Humanismus und später der Reformation war. Im Laufe von einigen Jahrhunderten haben verschiedene Herrscher das Heidelberger Schloss gebaut. Der älteste erhaltene Teil ist der Ruprechtsbau aus den Jahren 1398 bis 1410, der unter Kurfürst Ruprecht III. entstand. Die anderen Bauten wurden im 16. und Anfang des 17. Jh. im Renaissan

cestil errichtet. Im Jahre 1764 wurden einige Bauten des Schlosses durch Blitzschlag und Brand zerstört. Das großangelegte kurfürstliche Schloss aus rotem Sandstein ist heute zum größten Teil Ruine, aber es prägt das Stadtbild Heidelbergs, Malerische Brücken spannen sich über den Neckar, am berühmtesten ist die Karl-Theodor-Brücke (Alte Brücke), die zwischen 1786 und 1788 erbaut wurde. An ihren beiden Seiten stehen zwei Rundtürme aus dem 15. Jh., die später im Barockstil verändert wurden. Das Brückentor zwischen den Türmen wurde im klassizistischen Stil errichtet und bildet den Eingang zur Heidelberger Altstadt. Heidelberg ist Sitz der ältesten deutschen Universität und mehrerer Forschungszentren. Die Ruprecht-Karls-Universität war die dritte Universitätsgründung im Heiligen Römischen Reich nach Prag und Wien. Die Universität Heidelberg wurde im Jahre 1386 gegründet, ihre ersten Professoren kamen aus Paris und Prag. Im Jubiläumsjahr 1986 waren 27 000 Studenten an der Universität immatrikuliert. Sie stellen einen beträchtlichen Teil der Heidelberger Gesamtbevölkerung dar.Die Einwohnerzahl der Stadt Heidelberg überschritt 1946 die Grenze von 100.000, wodurch sie zu einer Großstadt wurde. Sie ist eine Stadt mit internationaler Bevölkerung . Wirtschaft Jahrhundertelang war Heidelberg eine ‚Residenz des Geistes‘. Auch heute ist die Universitätsstadt das Dienstleistungs- und Wissenschaftszentrum der Rhein-Neckar-Region. Im Jahr 2007 arbeiteten 79,6 Prozent aller Menschen im Dienstleistungssektor, lediglich 19,9 Prozent arbeiteten im produzierenden Gewerbe. Fast 69 Prozent der rund 75.600 Arbeitsplätze 

werden von Pendlern eingenommen. Der größte Arbeitgeber in Heidelberg ist die Universität Heidelberg mit ihrem Klinikum, die mehr als 15.000 Arbeitsplätze bietet. Internationale Unternehmen wie ABB Stotz-Kontakt, Heidelberger Druckmaschinen, HeidelbergCement, Henkel-Teroson, ProMinent Dosiertechnik, SAP und SAS Institute sind in der Stadt ansässig.2007 wies Heidelberg nach Angaben des Statistischen Landesamtes unter den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg die höchste Arztdichte auf. Als regionales Kreditinstitut ist die Sparkasse Heidelberg die größte Sparkasse in Nordbaden und Marktführer in Heidelberg und UmgebungIn der Stadt Heidelberg lebten und wirkten viele bekannte Persönlichkeiten. An unscheinbaren Häusern der Altstadt sind oft Tafeln zu finden, die verkünden, dass hier einst eine berühmte Persönlichkeit lebte oder arbeitete.Die tragende Rolle der Universität Heidelberg in der Forschung ist einer der Gründe für die Vielzahl bekannter Persönlichkeiten der Stadt. Viele Nobelpreisträger wie Carl Bosch (Chemie), Georg Wittig (Chemie 1979), Walther Bothe (Physik 1954), Ernst Ruska (1986) oder Otto Meyerhof (Medizin), Bert Sakmann (Medizin 1991) haben hier gelebt, studiert oder gelehrt. Bahnbrechende Erfindungen wie die Spektroskopie sind in Heidelberg von dort lebenden Gelehrten entwickelt worden.Zu bekannten Persönlichkeiten Heidelbergs gehören Friedrich Ebert (Erster Reichspräsident), Karl Jaspers (Philosoph), Ernst Jünger (Schriftsteller) und Max Weber (Soziologe). Architektur/ Deutschland hat eine reiche und vielfältige Architekturgeschichte, es ist durch die jahrhundertelange Zersplitterung des deutschen Territoriums in Fürstentümer, Königreiche usw bedingt. Dadurch entstand ein sehr heterogenes Bild, teilweise gibt es architektonische Unterschiede von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf. Gotik hat ihren Ursprung in Frankreich, das erste gotische Bauwerk in D, der Magdeburger Dom, wurde ab 1209 errichtet. In den Jahren darauf folgten weitere Bauten, etwa die Liebfrauenkirche (13 Jh ) in Trier. Das Freiburger Münster, dessen Baubeginn um 1200 liegt, besitz einen authentisch gotischen Turmhelm, der etwa 1340 vollendet war. Das Münster zählt zu den bedeutenden Bauwerken der Gotik in D.Wegen der langen Bauzeit der Kirchen und Dome, die in Bauhütten organisierte Handwerker errichteten, wurden etliche der bekanntesten Bauwerke erst im 19. Jh vollendet, als der gotische Stil im Rahmen der Romantik bzw. des Historismus wieder in Mode kam: Das gilt vor allem für den Kölner Dom, der nach dem Mailänder Dom die größte gotische Kathedrale der Welt ist und den man nach jahrhundertelangem Baustopp mit Hilfe von wiederentdeckten gotischen Plänen schließlich 1880 vollendete. Auch das Ulmer Münster stellte man nach einem sehr langen Baustopp erst Ende des 19. Jh-s fertig, sein 161,5 Meter hoher Turm war um 1890 vollendet – er ist bis heute der höchste Kirchturm der Welt. Im Gebiet der Ostseeküste herrschte die so genannte Backsteingotik vor. Städte wie Lübeck, Rostock, Wismar, Stralsund und Greifswald sind von dieser regionalen Stilvariante geprägt. Da es in der Küstenregion nur geringe Natursteinvorkommen gibt, musste man auch beim Bau großer Bauten auf den Ziegelstein zurückgreifen. Durch die Entwicklung von Formziegeln entstand eine eigene Formensprache und der Ziegel verlieh den Bauten zudem eine besondere Farbigkeit. Als Vorbild für viele norddeutschen Kirchenbau diente St. Marien in Lübeck, die zwischen 1200 und 

1350 entstand.In der Gotik tritt neben den Kirchenbauten auch der Bau von Zunfthäusern und vor allem von Rathäusern als Bauaufgabe auf – ein Zeichen für das aufstrebende Bürgertum. Berühmt ist hier das Rathaus von Stralsund (um 1350) und das Bremer Rathaus (1410), dessen Fassade jedoch während der Renaissance-Zeit umgestaltet wurde. Ein besondere Beispiel für einen gotischen Profanbau ist auch das (wiederaufgebaute) Rathaus von Münster (ursprünglich von 1350).Die Wohnbauten dieser Zeit waren vor allem Fachwerkbauten, wie man sie heute noch in Städten wie Goslar oder Quedlinburg sehen kann. In Quedlinburg steht eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands, der Ständerbau aus dem 14. Jahrhundert beherbergt heute das Fachwerkmuseum.


9) Niedersachsen ist ein Land im Nordwesten der Deutschland. Flächenmäßig ist es nach Bayern das zweitgrößte deutsche Bundesland. Landeshauptstadt ist Hannover. Die Bewohner des Landes Niedersachsen werden ebenfalls Niedersachsen genannt.

Niedersachsen hat im Norden eine natürliche Begrenzung durch die Nordsee und der Elbe. Im Südosten verläuft die Landesgrenze durch den Harz, ein Mittelgebirge. Land gilt landwirtschaftlich als gut erschlossen. Die von Süden/Südosten nach Norden/Nordwesten verlaufenden Flüsse Ems, Weser, Aller und Elbe prägen Niedersachsen.

Der höchste Berg Niedersachsens ist der Wurmberg (971 m) im Harz. Der Siedlungs-, Wirtschafts- und infrastrukturelle Schwerpunkt Niedersachsens befindet sich im Bereich der Städte Stadthagen – Hannover mit Region Hannover – Celle – Braunschweig – Wolfsburg – Hildesheim – Salzgitter. Sie bilden mit dem in Südniedersachsen liegenden Göttingen den Kern der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 8 °C (7,5 °C im Alten Land und 8,5 °C im Kreis Cloppenburg).Angrenzende Länder sind Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Kein anderes deutsches Land hat so viele benachbarte Länder.Politik Der letzte Regierungswechsel erfolgte am 4. März 2003 nach der Landtagswahl am 2. Februar 2003. Damals erlitt die SPD eine schwere Niederlage und verlor ihre Regierungsmehrheit. Wahlsieger war die CDU, die mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Wulff den Ministerpräsidenten in einer Koalition mit der FDP stellte.Diese Koalition wurde trotz Verlusten der CDU bei der Landtagswahl am 27. Januar 2008 bestätigt. Am 1. Juli 2010 wurde David McAllister zum neuen Ministerpräsidenten gewählt.

Größte Städte




Stadt

Einwohner
31. Dez. 2009





Hannover

520.966




Braunschweig

247.400




Osnabrück

163.514




Göttingen

121.457




Wolfsburg

121.109




Hameln

57.906

Das industrielle Zentrum Niedersachsens befindet sich im Raum Hannover-Braunschweig/Wolfsburg mit mehreren Automobilwerken – darunter das Hauptwerk von Volkswagen in Wolfsburg und dessen Großraumfahrzeugabteilung mit Hauptsitz in Hannover – und mit der in Peine und Salzgitter ansässigen Stahlindustrie. Braunschweig ist außerdem ein bedeutender Wissenschaftsstandort.Zu den größten niedersächsischen Unternehmen - jeweils im Hinblick auf Wertschöpfung und Umsatz - gehören im Jahr 2009 die Volkswagen AG (Wolfsburg) und die Continental AG (Hannover). Platz drei belegt die TUI AG vor der Salzgitter AG und der Versicherungsgruppe Talanx AG.

Die Böden in der Hildesheimer Börde und zwischen Harz und Mittellandkanal eignen sich besonders für den Anbau von Zuckerrüben und Getreide. In der Lüneburger Heide ist der Boden karg; Hauptprodukte sind Kartoffeln und als Spezialität Spargel. In den Marschgebieten an der Küste dominiert hingegen die Viehzucht.

Neben Getreide werden ^ Raps, Zuckerrüben, Salat (speziell Eisbergsalat), Kohl, Möhren (Mohrrüben, Karotten) und dank des sandhaltigen. Neben dem Gemüseanbau und der Viehzucht ist der Obstanbau (speziell im Norden, Altes Land) ein wichtiger Wirtschaftszweig.

An drei Standorten in Niedersachsen finden sich in Betrieb befindliche Kernkraftwerke: bei Lingen (Kernkraftwerk Emsland), bei Grohnde (Kernkraftwerk Grohnde) und bei Kleinensiel (Kernkraftwerk Unterweser). Darüber hinaus hat Niedersachsen die größten Erdgasvorkommen Deutschlands. In der Küstenregion finden sich besonders gute Bedingungen für Windkraftanlagen.Tourismus Anziehungspunkt für den Fremdenverkehr ist insbesondere die Nordseeküste mit Schwerpunkten im sogenannten „Cuxland“ und auf den Ostfriesischen Inseln. Weitere Anziehungspunkte sind der Harz, die Städte Hannover, Osnabrück, und Wolfsburg mit der Autostadt, die Lüneburger Heide, das Wendland, die Wümmeniederung, das Steinhuder Meer, und die Flüsse Aller, Leine, Ems, Hunte und Weser. Wissenschaft Bedeutende wissenschaftliche Standorte sind Göttingen, Hannover und Braunschweig mit der Georg-August-Universität Göttingen, der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Tierärztlichen Hochschule Hannover sowie der Technischen Universität Braunschweig.BevölkerungDie vielen militärischen Einrichtungen, Industriebetriebe und Wissenschaftseinrichtungen in Niedersachsen und auch in den benachbarten Stadtstaaten führten außerdem zur Zuwanderung von Menschen aus anderen Regionen Deutschlands. Hinzu kommen viele Zuwanderer, die als sogenannte Gastarbeiter ins Land kamenReligionen Wichtigste Konfessionen sind die evangelischen Kirchen (49,7 % der Bevölkerung) und die römisch-katholische Kirche (17,5 % der Bevölkerung). Über 33 % der Bevölkerung bekennen sich zu keiner dieser beiden Religionsgemeinschaften.

SpracheAmtssprache ist Deutsch. Die Minderheitensprache Saterfriesisch und die Regionalsprache Niederdeutsch. Erhebliche Bekanntheit erreichte auch der Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Kurt Sohns (1907–1990).

^ Erich Maria Remarque wurde der am 22. Juni 1898 in Osnabrück geboren.

^ Land Niedersachsen
Läichsaksen
Neddersassen

Sprache:

Deutsch, Saterfriesisch und Plattdeutsch zum Amtsgebrauch zugelassen

Landeshauptstadt:

Hannover

Fläche:

47.634,90[1] km²

Einwohnerzahl:

7.920.000 (30. November 2010)[2]

Bevölkerungsdichte:

166 Einwohner pro km²

Arbeitslosenquote:

7,0 % (April 2011)[3]

Ministerpräsident:

^ David McAllister (CDU)

Regierende Parteien:

CDU und FDP

^ 10) Rheinland-Pfalz

Landeshauptstadt:

Mainz

Fläche:

19.853,36 km²

Einwohnerzahl:

4.005.000 (30. November 2010)[1]

Bevölkerungsdichte:

203 Einwohner pro km²

Arbeitslosenquote:

5,4 % (April 2011)[2]

Staatsform:

^ Parlamentarische Republik, teilsouveräner Gliedstaat eines Bundesstaates

Ministerpräsident:

Kurt Beck (SPD)

Regierende Parteien:

^ SPD und B'90/Grüne

Rheinland-Pfalz ist ein Land im Südwesten Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Mainz. Rheinland-Pfalz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg am 30. August 1946 gebildet.

Durch Rheinland-Pfalz fließen die Bundeswasserstraßen ^ Rhein, Mosel, Saar und Lahn. Kulturdenkmäler Das Rheinland-Pfalz ist reich an kulturellen Schätzen. Zahlreiche Städte im Land gehen auf eine römische Gründung zurück.Kultur In Rheinland-Pfalz gibt es fünf größere Theater. Die Landesmuseen von Rheinland-Pfalz befinden sich in Mainz, Trier und KoblenzHochschulen Zur Bildungslandschaft in Rheinland-Pfalz gehören sechs Universitäten, 13 Fachhochschulen und die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften SpeyerStädte: Mainz, Koblenz, Trier, Worms, Speyer Bevölkerung Am 30. Juni 2006 lag die Einwohnerzahl bereits bei 4.054.081. Dabei verteilt sich dieser Bevölkerungsrückgang ganz unterschiedlich auf die verschiedenen Regionen. Am wenigsten betroffen sein werden wohl die Landkreise in unmittelbarer Nachbarschaft der größeren Städte, d.h. die Landkreise, die an die Städte Mainz, Ludwigshafen, Koblenz, Kaiserslautern und Trier grenzen. Am schlimmsten betroffen sein wird aller Voraussicht nach die Südwestpfalz, insbesondere die Städte Zweibrücken und Pirmasens.Religionen Verbreitetste Konfessionen sind die römisch-katholische (46,5 % der Bevölkerung) und evangelische Kirche (31,2 % der Bevölkerung). Über 20 % der Bevölkerung bekennen sich zu keiner dieser beiden Religionsgemeinschaften Sprachen

Im östlichen Teil des Landes fand bereits in römischer Zeit eine Durchmischung von keltischen und germanischen Stämmen statt. In der Völkerwanderung besiedelten Alemannen und Franken diesen Teil des Landes. Aus der Vermischung entstanden verschiedene Variationen der pfälzischen Dialekte. Durch die jahrhundertelange Tradition der Auswanderung auf Grund von Armut oder religiösen Überzeugungen bildete das Pfälzische die Grundlage für verschiedene auslandsdeutsche Mundarten. Russlanddeutsche, Banater, Amische (Pennsylvania Dutch) und Deutschstämmige in Brasilien haben sich teilweise bis heute diesen Dialekt bewahrt.Wirtschaft Rheinland-Pfalz steht in Deutschland vor allem für Wein und Sekt, gleichwohl ist der Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung höher als im Bundesdurchschnitt. Die Arbeitslosenquote ist mit 5,4 % (April 2011) die niedrigste in der Bundesrepublik Deutschland nach Baden-Württemberg mit 4,2 % (April 2011)[16] und Bayern mit 3,9 % (April 2011)[17].

Die landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst etwa 37 Prozent des Landes. Industrie Bedeutende Branchen sind in der chemischen Industrie die BASF in Ludwigshafen (der größte Arbeitgeber des Landes), pharmazeutische Industrie Boehringer Ingelheim (zweitgrößter Arbeitgeber), Fahrzeug- und Maschinenbau z. B. Daimler-Werk in Wörth (das größte Lkw-Werk der Welt), Opel-Werk Kaiserslautern, Stabilus Koblenz (Weltmarktführer bei der Herstellung von Gasdruckfedern), Das einzige Kernkraftwerk in Rheinland-Pfalz, das KKW Mülheim-Kärlich, wurde 1986 fertiggestellt.


11) Der Freistaat Sachsen ist ein Land im Osten der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Dresden. Im Süden grenzt das Land an Tschechien und im Osten an Polen. Geographie Sachsen liegt im Osten Mitteldeutschlands und grenzt an die Länder Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, die Republik Polen und die Tschechische Republik. Nach topografischen Gesichtspunkten ist es am sinnvollsten, Sachsen in Flachland, Hügelland und Mittelgebirge einzuteilen. Der wichtigste, größte und einzig schiffbare Fluss ist die Elbe Wichtige Quellflüsse sind die Mulde, die Weißeritz, die Zschopau, die Weiße Elster und die Spree. Politisches System Sachsens

Die Sächsische Staatsregierung wird von einem Ministerpräsidenten geführt, der vom Landtag gewählt wird. Sitz der Regierung ist die Sächsische Staatskanzlei in der Dresdner Inneren Neustadt.Die CDU ist in Sachsen seit der Wiedervereinigung die mit Abstand stärkste Partei und stellt seitdem den Ministerpräsidenten.Direktionsbezirke Sachsen ist in die drei Direktionsbezirke Chemnitz, Dresden und Leipzig untergliedert.Städte und Gemeinden Sachsen besteht aus insgesamt 485 politisch selbständigen Städten und Gemeinden.Die größten Städte sind Dresden und Leipzig, gefolgt von Chemnitz. Bevölkerung Die Bevölkerungszahl Sachsens ist seit einigen Jahrzehnten rückläufig. Heute leben in Sachsen 4.168.132 Einwohner. Die durchschnittliche Kinderzahl in Sachsen lag 2008 bei 1,451 je Frau und liegt damit deutschlandweit an erster Stelle unter den Bundesländern. Sprachen Im Freistaat Sachsen werden hauptsächlich ostmitteldeutsche Dialekte gesprochen. In der Lausitz werden auch mehrere Dialekte des Obersorbischen sowie Übergangsdialekte zwischen dem Ober- und Niedersorbischen gesprochen. Weiter leben in den Mittelgebirgen Südsachsens insgesamt etwa 700.000 Sprecher des Vogtländischen und des Erzgebirgischen. Beides sind eigenständige Dialekte mit Verwandtschaft zum Ostfränkischen und Nordbairischen.Religionen Der überwiegende Teil der sächsischen Bevölkerung ist konfessionslos. In den meisten Gemeinden ist die evangelische Religionsgemeinschaft in der Überzahl und betreibt die Ortskirche. Auch die römisch-katholische Kirche ist in den meisten größeren Orten vertreten, während die alt-katholische Kirche nur in einigen wenigen Orten vertreten ist.[8] Es gibt darüber hinaus zahlreiche Freikirchen und andere christliche Gemeinschaften, eine jüdische und muslimische Minderheit sowie Gemeinden und Gruppen, die anderen Konfessionen bzw. Religionen zugehörig sind.Wirtschaft. Heute steht Sachsen vor Thüringen auf einem Spitzenplatz der ostdeutschen Wirtschaft, wenngleich das Problem der hohen Arbeitslosigkeit nicht gelöst ist. Im April 2010 waren etwa 272.000 Menschen in Sachsen arbeitslos, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 12,6%.

Leipzig-Halle und Chemnitz-Zwickau sind Antrieb der sächsischen Wirtschaft. Dresden ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt der wirtschaftlich stärkste Raum Sachsens.

Tourismus Insbesondere das Erzgebirge, das Vogtland (sächsischer Teil), die Sächsische Schweiz und das Zittauer Gebirge sind als sächsische Landschaften vom Tourismus geprägt, als Städte sind vor allem Dresden und Leipzig zu nennen. Neben Erholungs- und Sportmöglichkeiten begründet sich die Tourismuswirtschaft in Sachsen in der Architektur und den kulturellen Möglichkeiten in Städten wie Dresden, Leipzig, Meißen (Porzellan) oder Görlitz.

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