Logo GenDocs.ru

Поиск по сайту:  


Загрузка...

Шпаргалки - страноведение - файл 1.docx


Загрузка...
Шпаргалки - страноведение
скачать (117 kb.)

Доступные файлы (1):

1.docx117kb.17.11.2011 11:13скачать

1.docx

1   2   3   4
Реклама MarketGid:
Загрузка...
^

12) Tourismusländer


Die meistbesuchten Länder sind laut einer Studie der Welttourismusorganisation: 1 Frankreich2 Spanien3 Amerika4 China5 Italien6 England7 Deutschland8 Ukraine9 Turkei10 Mexiko. Deutsche Touristen.2004 unternahmen Deutsche 274 Millionen Reisen, von denen 73 % ins Inland führten. Bei 65 Millionen Reisen handelte es sich um Urlaubsreisen (Zweck: Erholung; Mindestdauer: 4 Übernachtungen). Das beliebteste Reiseziel hierbei war Deutschland selbst mit 30,8 %, wovon allein 6,7 Prozentpunkte auf Bayern entfielen. Es folgten Spanien mit 13,6 %, Italien mit 7,4 %, Österreich mit 6,5 % und die Türkei mit 6,4 %. 6,1 % entfielen auf Fernreisen.

Bei 48 % der Reisen erfolgte die An- und Rückreise mit dem PKW, bei 36 % mit dem Flugzeug, bei 10 % mit dem Bus und bei 6 % mit der Eisenbahn.

Tourismus in Deutschland. In Deutschland erzielt der Fremdenverkehr mit 2,8 Millionen Beschäftigten einen Umsatz von 140 Milliarden Euro. 4.000 der 12.431 Gemeinden Deutschlands sind in Tourismusverbänden organisiert, 310 davon sind als Heilbäder oder Kurorte anerkannt.Die BRD ist sehr reich an Sehenswürdigkeiten. Hier gibt es viele Kirchen, Klöster, Burgen und Schlösser. Berlin ist die Hauptstadt, liegt am Fluss Spree. Berlin ist sehr reich an Sehenswürdigkeiten. Die größte Sehenswürdigkeit, das Wahrzeichen der Stadt, ist das Brandenburger Tor. Ein der schönsten und ältesten Straße Berlins heißt „Die Straße unter den Linden“. Die Hauptstraße heißt der Kurfürstendamm. Das ist eine der größten und schönsten Straßen der Stadt mit vielen Geschäften, Cafes, Restaurants. Sehr bekannt sind die deutsche Staatsoper, deutsches Theater, rotes Rathaus. Zwischen Rotem Rathaus und der Spree liegt das historische Nikolaiviertel, der älteste Stadtteil Berlins. Die Stadt hat natürlich viele andere Sehenswürdigkeiten: der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, die Humboldt-Universität, die Museumsinsel u.s.w. München zählt etwa 1,3 Mio. Menschen. Die Türme, die über die Hausdächer schauen - der „Alte Peter“, die Frauenkirche, das Neue Rathaus – weisen Ihnen den Weg zum Herz der Stadt, zum Mariensäule. Die beliebtesten Reiseziele für die ausländischen Touristen in der BRD sind der Rhein mit seinen malerischen Schlössern, der Schwarzwald mit seinen Dörfern und Bayern mit seinen Bergen und Seen. Sehr schön sind auch der Harz und der Thüringen Wald, die Ostsee und die Nordsee. Im Norden der Republik kann man viele Sehenswürdigkeiten sehen. Das sind vor allem die Städte Hamburg, Bremen und Lübeck. Hamburg, „Deutschlands Tor zur Welt“, ist eine Hafenstadt von Weltbedeutung und die größte Industriestadt der BRD. Hier kann man Schiffe aus aller Welt sehen. Hamburg ist auch als Medienmetropole bekannt. Wenn man nach Bremen oder Lübeck kommt und durch ihre Altstädte geht, fühlt man sich wie im Märchenland: kleine romantische Straßen, sehr eng und malerisch, schöne Häuser, gotische Kirchen, alte Mauern, Tore.


^ 13) Sport in Deutschland

Sport hat eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Deutschland ist dritter im ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Spiele. Die beliebteste Sportart in Deutschland ist Fußball. Die Handball-Bundesliga wird oft als die beste Spielklasse der Welt angesehen, die Herren-Nationalmannschaft wurde 2007 zum dritten Mal Weltmeister. Im Feldhockey ist Deutschlands Herrenmannschaft seit 2002 Weltmeister. Die Damen sind seit 2004 Olympiasieger. Zu den ältesten Sportarten zählt das Sportschießen. Der Deutsche Schützenbund hat ca. 1,5 Millionen Mitglieder. Basketball erfreut sich steigender Beliebtheit, ist jedoch in Bezug auf die TV-Zuschauerzahlen und die Medienpräsenz nicht mit dem Fußball zu vergleichen. Auch die Popularität des Eishockeys steigt in Deutschland. Tennis erlebte in den 1980er und 1990er Jahren durch die Erfolge der deutschen Berufssportler einen Boom, hat seitdem aber wieder etwas an Popularität verloren. Beim Motorsport richtet sich das öffentliche Interesse besonders auf die Formel 1 und die DTM, wo deutsche Fahrer jeweils Spitzenerfolge erzielten. Große Erfolge konnten deutsche Sportler auch in weiteren Sportarten wie Fechten, Reiten, Rudern, Kanusport, Radsport, der Leichtathletik und im Schwimmsport erreichen. Im Wintersport sind deutsche Sportler sehr erfolgreich. Im Bobsport, Rennrodeln, Biathlon, Langlauf und Eisschnelllauf konnten sie regelmäßig Medaillen in Welt-, Europameisterschaften und Olympischen Spielen gewinnen. Populäre Wintersportarten mit langer Tradition sind auch das Skispringen und der alpine Skisport. Fast jeder vierte Bundesbürger ist Mitglied in einem Sportverein. Neben den rund 26,3 Millionen Mitgliedern treiben weitere zwölf Millionen Menschen Sport, ohne einem Verein anzugehören. Kennzeichnend für den Sport in Deutschland ist seine Autonomie. Die Organisationen des Sports regeln ihre Angelegenheiten selbst. Der Staat greift nur dann fördernd ein, wenn die finanziellen Möglichkeiten der Sportorganisationen nicht ausreichen.Internationale Erfolge wie die der Stars Steffi Graf, Anke Huber, Boris Becker und Michael Stich haben Tennis zum Volkssport gemacht. Durch die zweimalige Weltmeisterschaft in der Formel 1 hat Michael Schumacher dem Motorsport in Deutschland zu großer Popularität verholfen. Auch der Boxsport genießt seit den großen Kämpfen von Henry Maske und Axel Schulz wieder internationale Aufmerksamkeit wie zu den aktiven Zeiten eines Max Schmeling. Jan Ullrich gewann 1997 als erster Deutscher die Tour de France Sehr beliebt sind auch die Wassersportvereine; dazu gibt es Angebote für Behinderte, Senioren oder Mütter mit Kindern.


^ 14) Das Schulsystem in Deutschland

Schulen fallen in den Kompetenzbereich der einzelnen Bundesländer, daher ist die konkrete Ausgestaltung des Schulwesens sehr unterschiedlich. Primarstufe Der Primarbereich umfasst in Deutschland die Grundschule. In der Grundschule sollen die Schüler erst ihre Leistungsfähigkeit entwickeln und nicht zu schnell in gute und schlechte eingeteilt werden. Aus diesem Grund werden in den ersten beiden Schuljahren und teilweise länger keine Noten, sondern Verbalbeurteilungen vergeben. Der Unterricht konzentriert sich auf Deutsch und Mathematik und wird durch weitere Lernbereiche ergänzt wie Sachkunde, Musik und Religionsunterricht. Es gibt noch kein Schulfachprinzip, jeder Lehrer kann im Prinzip alles unterrichten.Die Schulpflicht für alle Kinder beginnt am 1. August des Jahres, in dem das sechste Lebensjahr bis zum 30. Juni vollendet wurde.Mit der Einführung der Grundschule durch wurden überwiegend vierjährige Grundschulen eingerichtet. Am Ende der vierten, in einigen Bundesländern erst am Ende der sechsten Jahrgangsstufe erfolgt ein institutioneller Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe. Die Grundschulen sprechen in der Regel im letzten Primarschuljahr eine Empfehlung für eine weiterführende Schulform aus. Hauptschule Sie sollte von Anfang an auf eine Berufsausbildung vorbereiten und ist so deutlich praxis- und methodenorientierter als andere Sekundarschulen Die Realschule wurde in Anlehnung an die preußische Mittelschule konzipiert, als Mittelstück zwischen Gymnasium und Volksschule mit einer „erweiterten Allgemeinbildung“. Die Schüler rekrutierten sich zu Beginn meist aus einer aufstiegsorientierten bürgerlichen Mitte. Gymnasium Das Gymnasium umfasst beide SekundarbereicheSeit 1990 besuchen mehr Schüler der Sekundarstufe I in Deutschland das Gymnasium als eine Realschule oder Hauptschule. Das Gymnasium stellt den schnellsten Weg zum Abitur dar und ermöglicht den direkten Zugang zu allen Arten von Berufsausbildungen, Fachhochschul- oder Hochschulstudien. Ein grundlegender Bestandteil des Gymnasiums ist das Erlernen von zwei Fremdsprachen. Die Sekundarstufe I umfasst alle Schulformen bis zur Klasse 10 mit Ausnahme von Bildungsgängen an den beruflichen Schulen.Klassische Schulen der Sekundarstufe I sind die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium bis zur Klasse 10. Heute zählen die Gesamtschule (bis zur Klasse 10) ebenso dazu wie alle neu geschaffenen Schulformen: Regionalschule (Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern), Erweiterte Realschule (Saarland), Realschule plus (Rheinland-Pfalz ab 2009/10), Mittelschule (Sachsen), Oberschule (Brandenburg), Regelschule (Thüringen), Sekundarschule (Sachsen-Anhalt, Bremen).


Die Sekundarstufe I kann nach dem 9. Schuljahr mit dem Abschluss Hauptschule Klasse 9, nach dem 10. Schuljahr mit unterschiedlich benannten Abschlüssen verlassen werden. Die Abschlüsse berechtigen zum Beginn einer Ausbildung, zu einem höherqualifizierenden Bildungsgang an einer beruflichen Schule oder zum Übergang in die Sekundarstufe II am Gymnasium oder einer Gesamtschule. Sekundarstufe II Die Sekundarstufe II umfasst im allgemein bildenden Bereich traditionell die Jahrgänge 11 bis 13 (gymnasiale Oberstufe) und schließt mit der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) ab. Im berufsbildenden Bereich umfasst die Sekundarstufe II alle Bildungsgänge und alle beruflichen Schulformen mit Ausnahme der Technikerschulen und der Abendschulen. Im berufsbildenden Bereich führen Berufskollegs, Fachoberschulen und Berufsoberschulen ebenfalls zur allgemeinen Hochschulreife. Sonderschulen Behinderte Kinder und Jugendliche werden in Sonderschulen unterrichtet. Früher sprach man von Hilfsschulen. Heute versucht man auch die Bezeichnung "Sonderschule" zu vermeiden. Die Bezeichnungen lauten dann z.B. Schule für Sehbehinderte oder Schule für Lernbehinderte.


^

15) Hochschulen in Deutschland


Das Hochschulwesen liegt im Verantwortungsbereich der Länder. Hochschulen sind in verschiedene Fakultäten oder Fachbereiche differenziert, die verwandte Wissenschaften in sich vereinigen. Derzeit studieren in Deutschland 1,9 Millionen Studenten. Die 241 Hochschulen in der Bundesrepublik Deulschland sind mit wenigen Ausnahmen staatliche Hochschulen. Es gibt verschiedene Hochschularten: Universitäten, Technische Hochschulen und einige Hochschulen, die auf sonst an Universitäten angebotene Fachrichtungen spezialisiert sind, Pädagogische Hochschulen, Kunsthochschulen und Musikhochschulen, Fachhochschulen und Gesamthochschulen.
Als Aufgaben der Universitaten werden meist sehr allgemein Forschung, Lehre und Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses genannt; entsprechend haben sie Promotions- und Habilitationsrecht. Ihr Fächerangebot umfaßt die Theologie, die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die Natur- und Agrarwissenschaften, die Ingenieurwissenschaften und die Medizin. Die großen Universitäten umfassen meist alle Fächerbereiche, in der Regel allerdings nicht die Ingenieurwissenschaften. Die ursprünglich auf Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften beschränkten technischen Hochschulen sind inzwischen meist um andere Fachrichtungen erweitert worden und haben ebenfalls Universitätscharakter. Neben den Universitäten bestehen einzelne Hochschulen nur für Humanmedizin, Veterinärmedidizin, Verwaltungswissenschaften oder Sportwissenschaften. Die Kirchen unterhalten für die Ausbildung von Theologen zn den Theologischen Fakultäten der staatlichen Universitäten einige Hochschulen oder Fakultäten. In den letzten Jahren sind in Koblenz und Witten-Herdecke kleine private Hochschulen für bestimmte (insbesondere Medizin, Wirtschaftswissenschaften) entstanden. Die Pädagogischen Hochschulen (oder Erziehungswissenschaftlichen Hochschulen) sind nach 1945 aus den Pädagogischen Akademien und anderen Einrichtungen der Lehrerausbildung entwickelt worden. Sie bilden vor allem Lehrer für Grundschulen, Hauptschulen und Sonderschulen aus, teilweise auch Lehrer für Realschulen bzw. Lehrer für die Sekundarstufe I (die Ausbildung der Lehrer für Gymnasien und für berufliche Schulen, teilweise auch der Realschullehrer, findet vor allem an Universitäten und Technischen Hochschulen statt). Das Lehrerstudium wird mit einer Staatsprüfung abgeschlossen Selbständige Pädagogische Hochschulen bestehen heute nur noch in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Schleswig- Holstein. Die Studiengänge fuhren in der Regel zu einem berufsqualifizierenden Abschluß. Dies kann, je nach dem Studienziel, eine Hochschulprüfung, eine Staatsprüfung oder eine kirchliche Prüfung sein. Hochschulprüfungen sind die Diplomprüfung und die Magisterprüfung. Eine Hochschule besteht aus Fakultäten / Instituten oder Fachbereichen. Diese sind Abteilungen, an deren Spitze ein Dekan bzw. eine Dekanin steht. Der Hochschule steht eine Hochschulleitung mit einem Rektorat oder Präsidium sowie meist einem Kanzler vor. Außerdem gibt es eine zentrale Hochschulverwaltung, den Akademischen Senat sowie zentrale Service-Einrichtungen der Hochschule wie Hochschulbibliothek, Rechenzentrum, Zentrale Studienberatung, Career Service oder Akademisches Auslandsamt.Die an einer Hochschule eingeschriebenen Studierenden bilden je nach landesgesetzlicher Regelung die Studierendenschaft.Das Hochschulsystem in Deutschland besteht aus zwei Bereichen:

Universitäten und Fachhochschulen. Eine Fachhochschule (FH) ist eine Hochschule für natur-, sozial-, wirtschaftswissenschaftliche, technische und künstlerische Fächer. Dieser Typ Hochschule ist neuer und besteht erst seit 1970. Das Typische für diese Hochschule ist die praxisbezogene Lehre und Forschung, vor allem in den Fachrichtungen Ingenieurwesen, Wirtschaft, Verwaltung, Sozialwesen und Design. Eine FH kannst du mit einer "allgemeinen Hochschulreife'' oder einer ''fachgebundenen Hochschulreife'' besuchen. An den Universitäten gilt seit dem Hochschulreformer Wilhelm von Humboldt (1767-1835) das Prinzip der "Einheit von Forschung und Lehre". Deutsche Universitäten sind also nicht nur Ausbildungsstätten, sondern immer auch Orte unabhängiger Grundlagenforschung und angewandter Forschung. Universitäten verleihen akademische Grade sowie den Doktorgrad. Sie haben das Habilitationsrecht und können zum Hochschullehrer qualifizieren.
 Bamberg: Otto-Friedrich-Universitдt, Berlin: Freie Universitдt (FUB) , Berlin: Humboldt-Universitдt (HUB) , Dьsseldorf: Heinrich-Heine- Universitдt, Frankfurt am Main:  Johann Wolfgang Goethe Universitдt , Hannover: Medizinische Hochschule, Leipzig Hochschule fьr Grafik und Buchkunst. Die hochoangesehende Universiat Detsch-s ist die Heidelberger Universitat. Dort studiert man Jura. Den 2.Platz benimmt Ludwig-Maximilian-Universitat in Munchen. Dotr studieren 44 Tausend Studenten. Laut den statistischen Angaben ist es besser die technischen Disziplinene in Aachen, Dormstadt und Munchen zu lernen. Wirtschaft in Munchen und Koln, Jura in Heidelberg, Passau.

.
^


16) Auslander in Deutschland


6,7 Mio. Ausländer leben legal in Deutschland, davon 1,8 Mio. als EU-Staatsangehörige und 4,9 Mio. mit eingeschränktem Aufenthaltsrecht

Aufenthaltsrecht sowie sonstige Rechte und Pflichten von Ausländern sind in der Ausländergesetzgebung (Ausländerrecht) geregelt. Mit der Einbürgerung (Naturalisation) erhält ein Ausländer die vollen Bürgerrechte seines Aufnahmelandes, z. B. das Wahlrecht, und wird damit von Rechts wegen Staatsbürger. Einige Staaten (darunter auch Deutschland) entziehen ihren Bürgern automatisch ihre Staatsangehörigkeit, wenn die eines anderen Staates angenommen wird.Ausländer, die gegen die Gesetze ihres Gastlandes verstoßen, können unter Umständen ausgewiesen werden und verlieren damit ihren Aufenthaltsstatus. Die deutsche Bundesregierung hat einen ‚Ausländerbeauftragten‘ eingesetzt, der/die für Integrationsbelange von Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland zuständig ist. In der Bundesrepublik Deutschland leben heute rund 7,3 Millionen Auslдnder, das entspricht 8,9 Prozent der Gesamtbevцlkerung. Zwischen Mitte der fьnfziger Jahre bis Ende 1973 kamen viele auslдndische Arbeitnehmer nach Deutschland. Die expandierende (expandieren: ausweiten, ausdehnen) Wirtschaft brauchte zusдtzliche Arbeitskrдfte, die insbesondere in den Anrainerstaaten des Mittelmeerraumes, zunдchst in Italien, anschlieЯend in Spanien, Portugal, dem ehemaligen Jugoslawien, der Tьrkei, aber auch in Tunesien und Marokko angeworben wurden. Viele von ihnen blieben in Deutschland und holten ihre Familienangehцrigen nach. Ende 2003 lebten etwa ein Drittel der Auslдnder lдnger als 20 Jahre, etwa zwei Drittel schon mehr als acht Jahre in Deutschland. Mehr als zwei Drittel der in Deutschland lebenden auslдndischen Kinder wurden hier geboren.

Seit dem Jahre 2000 erwerben hier geborene Kinder auslдndischer Eltern unter bestimmten Voraussetzungen auch die deutsche Staatsangehцrigkeit. Die Mehrzahl der hier lebenden Auslдnder hat sich integriert, viele von ihnen haben Fьhrungspositionen erreicht oder sich selbststдndig gemacht. Ende 2010 gab es verglichen zum Vorjahr 28.600 weniger Personen mit türkischem Pass. Dieser Abwanderungs-Trend ist jedoch keine Überraschung und existiert schon seit einigen Jahren. 1998 lebten noch 2,1 Millionen Türken in Deutschland, Ende 2010 waren es nur noch 1,63 Millionen.Immerhin sind weiterhin 24 Prozent der in Deutschland lebenden Ausländer türkischer Abstammung. Italien folgt dahinter mit einem Anteil von 8 Prozent, und Polen mit 6 Prozent.  Viele Migranten arbeiten als Ungelernte, da Deutschland insbesondere Arbeitskräfte für einfache Tätigkeiten anwarb. Studien haben gezeigt, dass es Migrantenfamilien in Deutschland schwer haben, sozial aufzusteigen oder ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. 


Deutschland kehren mehr Menschen den Rücken als einwandern.
Foto: dpa

Im vergangenen Jahr sind erneut mehr Menschen aus Deutschland weggezogen als eingewandert sind. 2009 verließen 734.000 Personen Deutschland. Die Hauptzielländer der Auswanderer waren Polen (123.000), Rumänien (44.000), die Türkei (40.000), die USA (36.000) und die Schweiz (30.000).
1   2   3   4



Скачать файл (117 kb.)

Поиск по сайту:  

© gendocs.ru
При копировании укажите ссылку.
обратиться к администрации
Рейтинг@Mail.ru